Efeu - Die Kulturrundschau - Archiv

Musik

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Efeu - Die Kulturrundschau vom 18.02.2026 - Musik

Sebastian Franke erinnert in der Jungle World an den Komponisten Morton Feldman. Inspiriert vom Abstrakten Expressionismus und dessen Autonomie der Farbe, "erarbeitete er sich eine Ästhetik der Autonomie des Klangs, mit der er sich deutlich vom Systemdenken der europäischen Kunstmusiktradition absetzte. ... Dieses neue musikalische Denken führte zu etwas, das man als Verräumlichung der Musik beschrieben kann, die das Zeitempfinden irritiert und sich dezidiert dagegen sträubt, gezielt auf einen Höhepunkt zuzusteuern. ... Auch den Aspekt der Dauer betreffend erkundete Feldman das Extreme. So gilt sein 'String Quartet II' (1983) mit seinen etwa fünf Stunden als das längste in der Geschichte der Gattung. Es begegnen einem hier die für Feldman typischen Patterns, also minimale Variationen von Klangfiguren, die sich auf behutsame Weise miteinander verweben, und ein leiser Vortrag, der fast einfordert, mit vorgebeugtem Ohr gehört zu werden. Wie hingehaucht wirken die Klänge, sie scheinen zu schweben und entraten somit der Nachdrücklichkeit der Erdenschwere."



Außerdem: Ueli Bernays spricht für die NZZ mit Helene Fischer. Jakob Biazza schreibt für die SZ einen Nachruf auf den Songwriter Billy Steinberg.

Besprochen werden Mobys Album "Future Quiet" mit Musik "zwischen Wohlfühlklassik, Ambient und Hotelbargeklimper", stöhnt Christian Schachinger im Standard, ein Konzert von Martha Argerich in Wien (Standard, Presse) und ein Konzert von Adam Green in Frankfurt (FR).
Stichwörter: Feldman, Morton

Efeu - Die Kulturrundschau vom 17.02.2026 - Musik

"Er war kein Antisemit" und auch "kein Gesinnungsnazi", sagt Michael Wolffsohn im SZ-Gespräch mit Helmut Mauró über Herbert von Karajan, über den der Historiker gerade eine Biografie veröffentlicht hat (hier unser Resümee eines früheren Gesprächs). Reinhard J. Brembeck reist für die SZ nach Venedig und nach Codroipo, um das Werden der neuen Orgel für die Markuskirche nachzuvollziehen. Clemens Haustein resümiert in der FAZ den Auftakt des Festivals "Vom Anfangen" im Konzerthaus Berlin. Gregor Dotzauer gratuliert im Tagesspiegel dem Komponisten György Kurtág zum hundertsten Geburtstag.

Efeu - Die Kulturrundschau vom 16.02.2026 - Musik

Dávid Gajdos spricht in der NZZ mit György Kurtág, der am 19. Februar hundert Jahre alt wird. Eleonore Büning sendet ebenfalls in der NZZ Geburtstagsgrüße. Michael Pilz erinnert in der Welt an den in Vergessenheit geratenen Protestsong "Cuba Sí, Nixon No" von Simon & Garfunkel. In der FAZ gratuliert Wolfgang Sandner dem Dirigenten Eliahu Inbal zum 90. Geburtstag.

Besprochen werden Frank Schäfers Band-Biografie über Motörhead (NZZ), ein Konzert von Biffy Clyro in Offenbach (FR), ein Konzert der Wiener Philharmoniker unter Andris Nelsons (Standard), das neue Album der Leipziger Indieband Kapa Tult (taz), das neue Album des Jazztrompeters Nils Wülker (SZ) und Charli XCX' neues Album "Wuthering Heights" (Standard).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 14.02.2026 - Musik

Julian Weber plaudert in der taz mit Peaches, deren erstes Album seit zehn Jahren demnächst erscheint. Elmar Krekeler erinnert in der WamS an den Komponisten Jan Dismas Zelenka. Für die SZ porträtiert Thore Rausch den Postpunk-Nostalgier Nils Keppel

Efeu - Die Kulturrundschau vom 13.02.2026 - Musik

Buch in der Debatte

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Der Dirigent Herbert von Karajan wurde 1935 Mitglied der NSDAP, weiß man. Aber wurde er Mitglied aus Karrieregründen oder weil er ein in der Wolle gefärbter Nazi war? Das hat Michael Wolfssohn in seinem Buch "Genie und Gewissen: Herbert von Karajan zwischen Musik und Nationalsozialismus" untersucht. Im Interview mit der FAZ gibt er eine klare Antwort: Nein, Karajan war kein glühender Nazi. "Ein Formalnazi ja. Aber entscheidend ist die Frage: War Karajan auch ein Gesinnungsnazi? Die Deutschen strömten ab März 1933 aus Opportunismus in die NSDAP. Karajan war Österreicher und hätte das nicht tun müssen. Aber er war seit 1929 berufstätig in Deutschland - und zwar als Kapellmeister in Ulm. Diese Stelle war gefährdet. Er suchte sich durch die Parteimitgliedschaft abzusichern. ... Vom Naziregime konnte er trotz seiner NSDAP-Mitgliedschaft kaum profitieren. Adolf Hitler mochte ihn als Dirigenten nach einer verunglückten Aufführung von Richard Wagners 'Meistersingern' am 2. Juni 1939 überhaupt nicht. Er war so erbost, dass er erklärte, nie wieder eine Vorstellung zu besuchen, in der Karajan dirigierte." Mehr zum Buch bei backstage classical.

"Er war mitreißend, ohne Verführer zu sein", schreibt Regine Müller in der NZZ über den Dirigenten und Bach-Spezialisten Helmuth Rilling, der im Alter von 92 Jahren gestorben ist. "Seine spontanen Eingebungen waren berüchtigt: In den größten Momenten folgte Helmuth Rilling seinem untrüglichen Instinkt für die Spannung, die in der Luft lag", wie 1984 "bei einem Konzert mit Bachs h-Moll-Messe in Weimar im Rahmen einer DDR-Tournee, die von offizieller Seite argwöhnisch beäugt wurde. Die Stimmung im ausverkauften Saal knisterte. Im 'Crucifixus' ließ Rilling plötzlich die Arme sinken. Er dirigierte nicht mehr, sondern stand still. Nur mit den Augen kommunizierend, verkörperte er Schmerz und Leid in völliger Bewegungslosigkeit. Und Bachs Partitur spielte sich sozusagen von selbst. Über den bohrenden Vierteln des Ostinato-Basses versickerte das Geschehen schließlich im Pianissimo auf die Worte 'et sepultus est'. Das folgende 'Et resurrexit' - nun wieder unter explosiver Leitung Rillings - gelang triumphaler denn je."

Als interessiert, bodenständig und zielstrebig beschreibt Gerald Felber den Dirigenten in der FAZ. Und auch er erinnert sich an ein Konzert mit Bachs h-Moll-Messe, diesmal in Dresden: "ein langer Frühlingsabend, der gerade dadurch unvergesslich bleibt, weil hier die Geister lustvoller Lebenszugewandtheit und metaphysischer Entgrenzung in unvergesslicher Weise zueinander fanden und damit die DDR-typischen Verklemmungen gegenüber dem geistlichen Bach subtil unterliefen." In der SZ würdigt ihn Helmut Mauró.

Hier der erste Teil eines Gesprächskonzerts mit Rilling zur h-moll-Messe:



Weiteres: In der NZZ sieht Marco Frei den kommenden Bayreuther Festspielen guter Dinge entgegen, denn dort wird Nathalie Stutzmann dirigieren, die ihn aktuell an der Bayerischen Staatsoper gerade mit Charles Gounods "Faust"-Oper sehr überzeugt hat. Josef Engels spricht in der Welt mit dem Jazzmusiker Nils Landgren. Joachim Hentschel macht sich in der SZ Gedanken darüber, wie Kid Rock zum Aushängeschild der MAGA-Bewegung wurde. Besprochen werden ein Auftritt von Raye in Zürich (NZZ) und ein Konzert der HR-Bigband mit Richard Bona (FR).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 12.02.2026 - Musik

Christian Wildhagen porträtiert in der NZZ die Geigerin Janine JansenBad Bunnys Superbowl-Auftritt "war im Grunde purer Castorf", schreibt Peter Kümmel in der Zeit. Hans-Jürgen Linke schreibt in der FR zum Tod des Posaunisten und Komponisten Uwe Dierksen.

Besprochen werden Michael Wolffsohns Buch "Genie und Gewissen", in dem der Historiker und Antisemitismusforscher Herbert von Karajans Verhältnis zum Nationalsozialismus analysiert (Zeit), und Megadeaths neues und angeblich auch letztes, kurzerhand nach der Band selbst benanntes Album, auf dem sich der Gitarrist Dave Mustaine final an seinen Konkurrenten Metallica abarbeitet, was aber "eitel, verzweifelt und ein bisschen dämlich" klingt, so SZ-Kritiker Peter Richter.

Efeu - Die Kulturrundschau vom 11.02.2026 - Musik

Sascha Zoske erzählt in der FAZ von seinem Besuch in der Orgelbauwerkstatt Klais in Bonn, wo gerade Teile der neuen Orgel für den Markusdom in Venedig angefertigt werden. Den Rest übernimmt in Italien die Werkstatt Zanin. Beide "wollen das wertvolle Material aus dem 18. und 19. Jahrhundert erhalten und es behutsam um neue Register ergänzen. Diese werden neben respektive hinter die alten Pfeifen gestellt; einige der modernen Stimmen - darunter die tiefsten Basspfeifen - sollen Platz auf den Emporen des Querhauses finden." Allerdings "wird die Orgel für die Besucher des Doms kein Blickfang werden - und das soll sie auch nicht. Größere Eingriffe in die Architektur der goldenen Basilika mit ihren prachtvollen Mosaiken, etwa das Zustellen größerer Fenster, verbieten sich angesichts des Denkmalcharakters von selbst." 

Weiteres: Michael Wurmitzer erklärt im Standard die Ostereier, die in Bad Bunnys Superbowl-Auftritt zu entdecken sind (mehr dazu hier). Besprochen werden ein Wiener Konzert des Toronto Symphony Orchestras mit der Geigerin Patricia Kopatchinskaja (Standard) und das Jazzalbum "Lines for Lions" von Vincent Courtois, Daniel Erdmann und Robin Fincker (FR).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 10.02.2026 - Musik

Jens Balzer muss auf ZeitOnline Jürgen Kaube in der FAZ (unser Resümee von gestern) in allem widersprechen: Bad Bunnys Auftritt beim Superbowl war in Gänze "eine politische Botschaft, ebenso fröhlich und tanzbar wie auch subtil" sowie "vom Stolz der Diaspora erfüllt, vom Stolz der Menschen, die ihre Heimat verlassen, um anderswo neue Arten der Heimat zu bauen. Ihre Kultur ist eine Kultur der unablässigen Neuverbindung und Neuerfindung. In rasendem Tempo spielte sich Bad Bunny ... durch all seine Prägungen und Inspirationen, durch sein Werk, unablässig wechselte er die musikalischen Farben, vom neuesten Reggaeton mit seinen magnetischen elektronischen Beats ging er zurück zu traditionellen mittel- und südamerikanischen Stilen wie Salsa und Bomba, er spielte mit Nuevayol eine kurze Hommage an die diasporische Szene, die in den 1970er-Jahren die musikalische Kultur von New York prägte. ... 'God Bless America', rief er am Ende, aber gemeint war nicht allein das Nordamerika der USA, es waren die beiden Amerikas, es war das ganze Amerika."

Inga Barthels erklärt im Tagesspiegel einige Anspielungen: Die Zuckerrohrplantagen, die über weite Strecken die Kulisse prägten, sind ein "Verweis auf die jahrhundertelange Kolonialisierung Puerto Ricos". In einem Teil des Medleys prangert Bad Bunny sexuelle Übergriffe im Reggaeton an. Ricky Martin sang in seinem Gastauftritt dagegen an, dass Puerto Rico ein US-Bundesstaat werden solle. Auch funkensprühende Strommasten waren zu sehen, "ein Verweis auf die vielen Stromausfälle und die Untätigkeit der lokalen Regierung in Puerto Rico. ...  Er beendete die Show, indem er eine Botschaft auf den Jumbotron projizierte: 'Das Einzige, was mächtiger ist als Hass, ist Liebe.' Wie könnte man dieser Message widersprechen?"

Außerdem: Barbara Oertel berichtet in der taz von Diskussionen in der Ukraine, ob die seit vielen Jahren in Deutschland lebende Sängerin Viktoria Korniikowa die Ukraine beim Eurovision Song Contest vertreten darf. Wolfgang Sandner schreibt in der FAZ einen Nachruf auf den Pianisten Tamás Vásáry. Hier spielt er die Mondscheinsonate Beethovens:



Besprochen werden ein Berliner Auftritt des Jazzpianisten Alfa Mist (taz), ein Konzert des Bariton Julian Prégardien mit Musikerin des Ensemble Modern (FR), ein von Thomas Guggeis dirigiertes Konzert des Geigers Elias David Moncado in Frankfurt (FR) und Jojis Album "Piss in the Wind" (SZ).
Stichwörter: Bad Bunny, Super Bowl

Efeu - Die Kulturrundschau vom 09.02.2026 - Musik

Für ihr neues Album "Chicago Tapes" hat die Kölner Saxofonistin Angelika Niescier ihr Netzwerk zur Chicagoer Jazzszene genutzt, die seit Jahren die aufregendsten Impulse im Jazz setzt: Mit Mike Reed, Dave Rempis, Jason Adasiewicz, Luke Stewart und Nicole Mitchell hat sie ein widerständiges, komplexes Werk aufgenommen, freut sich Ulrich Rüdenauer in der FAZ. "Aus dem Groove scheinen sich die irren Läufe, komplexen Duette, die einander umgarnenden, umschlingenden Melodielinien, die lyrischen Motive und wütenden Ausbrüche von Niescier, Rempis und Mitchell herauszuschrauben, aus ihm entwickeln sie ihre Schubkraft. Das hat zuweilen etwas Hardbophaftes, manchmal etwas verspielt Experimentelles. Da hört man Niescier und Rempis sich beim Song 'Great Horned Owl' in einen Bienenschwarm verwandeln. ... Der Beitrag des Bassisten Luke Stewart ist im Übrigen nicht hoch genug einzuschätzen, sein filigran kraftvolles Pizzicato trägt enorm zur Intensität eines Albums bei, das bei jedem Hören neue Farben, Facetten, Fliehkräfte entwickelt. Falls jemand wissen will, wo die Zukunft des deutschen Jazz liegt: jenseits aller Grenzen und in jedem einzelnen Ton von Angelika Niescier."

Jürgen Kaube hat sich die Nacht um die Ohren geschlagen, um sich den Super Bowl samt Bad Bunnys Halftime-Show zu Gemüte zu führen, die im Vorfeld wegen MAGA-Empörungen und Bunnys "ICE out"-Ansage beim Grammy (unser Resümee) politisch ziemlich aufgeladen war. Fazit? Hat sich nicht gelohnt. Zu sehen war "ein im weißen Anzug auftretender Sänger, der von vielen Frauen, auch ein paar Paaren umtanzt wurde, bewegte sich durch einen Hain so, wie es früher die Schlagerstars in den Kulissen der Abendshows mit dem Fernsehballett taten. Tscha-tscha-tscha in Rap-Version. Gute, rhythmisch beschwingte Laune. Bestätigung aller Phrasen vom lateinamerikanischen Temperament. Politisch war daran gar nichts. Es war harmlos. Wer ausdrücklichen Widerstand, demonstrative Kritik erwartet hatte, wurde enttäuscht. Die Operette ist keine Form des Widerstands, und Bad Bunny ist eine Operettenfigur, ein puertoricanischer Czardasfürst." Der Auftritt steht auf Youtube, ist aber leider nicht einbindbar.

Weitere Artikel: Dorothea Walchshäusl porträtiert in der NZZ den ukrainischen Pianisten Alexey Botvinov, der seine Musik als Mittel begreift, um "der Brutalität des Krieges etwas zutiefst Humanes entgegenzusetzen", aber eine "politische oder ideologische Vereinnahmung rundweg ablehnt". Dennis Sand schreibt in der Welt einen Nachruf auf Brad Arnold, den Sänger von 3 Doors Down, der mit 47 Jahren an Krebs gestorben ist.

Besprochen werden Olga Neuwirths neues, vom BR übertragenes Klarinettenkonzert "Zones of Blue" (ZeitOnline), Uwe Dierksens Album "Hirngespinste / Pipedreams" (FAZ), Jordi Savalls Aufnahme von Mozarts c-Moll-Messe ("säkularen Kunstgenuss vom Feinsten" verspricht FAZ-Kritiker Ulrich Konrad) und eine Kino-Doku über immens erfolgreiche K-Pop-Band Stray Kids (Welt).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 07.02.2026 - Musik

Kristoffer Cornils hat sich für die taz die teils alarmistischen Studien zum Konsum von KI-Musik mal genauer angesehen. Sein Befund: Die darin enthaltenen "spärlichen Informationen" lassen eindeutige Schlüsse eher nicht zu, außer vielleicht dem, dass  "Verwirrung darüber herrscht, was echt und was KI-generiert ist". Dass Spotify KI aber schon seit langem zumindest zur Analyse nutzt, um "perfekte Playlists" zusammenzustellen und dazu passgenau komponierte, tantiemengünstige Songs produzieren zu lassen, ist schon länger bekannt (mehr dazu hier). Dazu gesellen sich jetzt die KI-Copycats, die das Spiel nun auf eigene Faust betreiben: "Ob die im Sommer bekannt gewordene KI-Band Velvet Sundown oder Sienna Rose und Jacub - sie alle ahmen beliebte Genres nach und bieten sich als Alltagsklangkulisse an. Ein großer Teil ihres Erfolgsrezepts besteht darin, überhaupt nicht aufzufallen und sich vielmehr in den Flow der Gleichförmigkeit des Playlists-Ökosystems einzuschmuggeln. So wird aus Spotify sukzessiv Slopify."

Außerdem: Olaf Karnik porträtiert in der taz den Dubreggae-Produzenten Adrian Sherwood, der gerade sein neues Album "The Collapse of Everything" veröffentlicht hat. Till Hahn erinnert im Freitag an das Linkin-Park-Album "Hybrid Theory", das vor 25 Jahren erschienen ist. Von Dr. Alban bis Dr. Dre: Jens Balzer führt in der Zeit durch die Welt der falschen Doktortitel im Pop. Martin Seng blickt in der FAS auf die etwas verzweifelt wirkenden Versuche der katholischen Kirche, sich über Pop und DJing bei der jungen Generation einzuschmeicheln.

Besprochen werden der von Geralf Pochop zusammengestellte Band "Tanz auf dem Vulkan" mit Dokumenten und Archivalia von "widerständiger Punk-Frauen in der DDR" (taz), ein gemeinsames Konzert von Tabea Zimmermann und Marek Janowski in der Tonhalle Zürich (NZZ), ein Konzert der HR-Bigband (FR) und Redveils neues Rap-Album "Sankofa" (ein "großer Wurf - hier ist nichts zu viel", schwärmt Stefan Michalzik in der FR).