Witold Gombrowicz

Witold Gombrowicz, 1904 als Sohn eines polnischen Landadeligen geboren, ist einer der bedeutendsten polnischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Er begann nach seiner Ausbildung zunächst eine Juristenlaufbahn, bevor er sich ab 1934 ganz dem Schreiben widmete. Auf einer Reise vom Ausbruch des Zweiten Weltkrieges überrascht, blieb er bis 1963 in Argentinien, wo als Bankangestellter in der Banco Polaco arbeitete. Fast alle seine Werke, die zunächst in Paris und später auch in Polen veröffentlicht wurden, entstanden in dieser Zeit. 1963 kehrte er nach Europa zurück, zunächst nach Berlin, dann nach Paris. Gombrowicz starb 1969 im Exil in Frankreich.

Witold Gombrowicz: Kronos. Intimes Tagebuch

Cover: Witold Gombrowicz. Kronos - Intimes Tagebuch. Carl Hanser Verlag, München, 2015.
Carl Hanser Verlag, München 2015
Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Neben seinem berühmten "Tagebuch", das von Anfang an zur Veröffentlichung bestimmt war, hat Witold Gombrowicz jahrelang geheime Aufzeichnungen geführt. Darin notiert…

Witold Gombrowicz: Berliner Notizen.

Cover: Witold Gombrowicz. Berliner Notizen. Edition FotoTapeta, Berlin, 2013.
Edition FotoTapeta, Berlin 2013
Aus dem Polnischen und mit einem Vorwort versehen von Olaf Kühl. Das Buch einer Rückkehr. Nach 24 Jahren im argentinischen Exil kehrt er Pole und Weltbürger Gombrowicz 1963 nach Europa zurück und lebt…

Witold Gombrowicz: Pornografie. Roman

Cover: Witold Gombrowicz. Pornografie - Roman. Carl Hanser Verlag, München, 2004.
Carl Hanser Verlag, München 2004
Mit einem Nachwort von Felix Philipp Ingold und einem Essay von Poul Vad. Aus dem Polnischen von Walter Tiel und Renate Schmidgall. Grombrowiczs raffiniertester und provozierendster Roman: Zwei ältere…

Witold Gombrowicz: Sakrilegien. Aus den Tagebüchern 1953 bis 1967

Cover: Witold Gombrowicz. Sakrilegien - Aus den Tagebüchern 1953 bis 1967. Die Andere Bibliothek/Eichborn, Berlin, 2002.
Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2002
Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Nein, Kulturkritik kann man das nicht nennen. Kulturkritik, das hört sich ja so müde an. Dagegen Gombrowicz und seine noble Unverschämtheit! Dieses aggressive Rollenspiel,…