Stuart E. Eizenstat

Stuart E. Eizenstat, 1943 in Chicago geboren, Einser-Jurist in Harvard, wurde 1976 in den Wahlkampfstab von Jimmy Carter berufen und war später Direktor des innenpolitischen Stabes im Weißen Haus. Ab 1993 war er Botschafter bei der EU in Brüssel. 1995 wurde er zum "Sonderbeauftragten für die Rückerstattung von Eigentum" ernannt. 1997 übernahm er die Leitung der amerikanischen Delegation bei der Klimakonferenz in Rio und wurde anschließend Staatssekretär für Wirtschaft, Handel und Landwirtschaft im Außenministerium. Mit der Schweiz führte er Verhandlungen über das dorthin verbrachte Nazi-Gold. Gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung, Otto Graf Lambsdorff erreichte er 2000 ein Abkommen über die Entschädigung der NS-Opfer von Zwangsarbeit.

Stuart E. Eizenstat: Unvollkommene Gerechtigkeit. Der Streit um die Entschädigung der Opfer von Zwangsarbeit und Enteignung

Cover: Stuart E. Eizenstat. Unvollkommene Gerechtigkeit - Der Streit um die Entschädigung der Opfer von Zwangsarbeit und Enteignung. C. Bertelsmann Verlag, München, 2003.
C. Bertelsmann Verlag, München 2003
Aus dem Amerikanischen von Helmut Ettinger und Holger Fliessbach. Mit einem Vorwort von Eli Wiesel. Im Jahr 1999 kamen unvorstellbares Leid und unzählbarer Verlust durch Hitlers Unrechtsregime zur öffentlichen…