Re Soupault

Ré Soupault, geboren 1901 als Erna Niemeyer in Pommern, arbeitete bereits während ihres Studiums 1921-1925 am Bauhaus in Weimar mit dem Avantgardisten Eggeling an dessen Experimentalfilm "Diagonal-Symphonie". Über ihren Mann, dem Dadaisten und Filmkünstler Hans Richter lernte sie u.a. Man Ray und Sergeij Eisenstein kennen. Sie ging 1929 nach Paris, wo sie ihr erstes eigenes Modestudio "Ré Sport" einrichtete. Im Kreis der Pariser künstlerischen Avantgarde traf sie Philippe Soupault. Mit ihm unternahm sie ab Mitte der dreißiger Jahre zahlreiche Reisen durch Europa und Amerika, wo sie seine Reportagen fotografisch begleitete. Seit 1946 wieder in Europa, arbeitete sie als Übersetzerin (u.a. André Breton, Philippe Soupault) und Rundfunkautorin. Sie starb 1996 in Paris.

Re Soupault: Katakomben der Seele

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Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2016
ISBN 9783884235461, Gebunden, 64 Seiten, 17.80 EUR
Ré Soupault reiste 1950 nach Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, um sich einen Überblick über die Situation von Flüchtlingen und Vertriebenen zu verschaffen. Sie besuchte u.a. die Flüchtlingslager…

Re Soupault: Frauenporträts aus dem 'Quartier reserve' in Tunis

Cover
Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2001
ISBN 9783884231401, Gebunden, 98 Seiten, 39.88 EUR
Mit 51 Abbildungen. Unsere inzwischen vergriffene erste Ausgabe dieses Fotobands von 1988 war zugleich die erste Veröffentlichung aus dem fotografischen Werk von Re Soupault. Aus Anlass ihres 100. Geburtstags…