Re Soupault

Nur das Geistige zählt

Vom Bauhaus in die Welt
Cover: Nur das Geistige zählt
Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2018
ISBN 9783884235881
Gebunden, 236 Seiten, 22,80 EUR

Klappentext

Bublitz, Kolberg, Bauhaus Weimar, Berlin, Paris, Tunesien, Algerien, Nord-Mittel-Südamerika, New York, Basel, Paris, das sind nur einige Stationen in Ré Soupaults Leben als Bauhaus-Schülerin, Avantgarde-Filmerin, Modejournalistin, Modemacherin, Fotografin, Übersetzerin, Studentin bei Karl Jaspers, Radio-Essayistin, Schrifstellerin. Einen Teil ihrer Erinnerungen verfasste sie schon in den 1970er Jahren als Briefe. Sie verarbeitete darin u.a. ihre Tagebucher. Dieser erste Teil der Erinnerungen reicht von den 1910er Jahren bis 1949. Mit ihrem unbestechlichen, klaren Blick beschreibt sie eine durch zwei Weltkriege geprägte Welt im Umbruch. Gleichzeitig ist ihr Text ein einmaliger Blick auf das kulturelle Leben der europäischen Avantgarde. Bis kurz vor ihrem Tod arbeitete sie an der Fortschreibung ihrer Biografie.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 12.11.2018

Hans-Peter Kunisch liest Ré Soupaults Erinnerungen atemlos. Dabei versteht er die Idee hinter dem seiner Meinung nach von Zufällen und Notwendigkeiten bestimmten Leben der vielseitigen Künstlerin besser, nämlich als unbedingten Vorrang künstlerisch-intellektueller Interessen gegenüber den Anforderungen des Alltags. Von der Zusammenarbeit mit dem schwedischen Experimentalfilmer Viking Eggeling über ihre Zeit als Journalistin in Paris bis zur Karriere als Designerin des Transformationskleids folgt Kunisch dieser erstaunlichen, selbstbewussten Lebensgeschichte, einer Story aus Arbeit, Gefahr und Glamour, wie er schreibt.
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