Melvin J. Lasky

Melvin Lasky, geboren 1920 als Sohn polnischer Juden, lebte in New York, als er 1943 als "Combat Historian" in die US-Army einberufen wurde. Ein Jahr darauf bereiste er das kriegszerstörte Deutschland. Nach der Kapitulation prägte er als Kulturbeauftragter der amerikanischen Besatzung in Berlin das intellektuelle Leben entscheidend mit. Er gründete die Zeitschrift "Der Monat" und wurde damit zu einem der bedeutendsten Publizisten der Nachkriegszeit. 2004 starb er in Berlin. Sein Tagebuch wurde von dem Historiker Wolfgang Schuller herausgegeben, der ein langjähriger Freund der Familie Lasky ist.

Melvin J. Lasky: Und alles war still. Deutsches Tagebuch 1945

Cover: Melvin J. Lasky. Und alles war still - Deutsches Tagebuch 1945. Rowohlt Berlin Verlag, Berlin, 2014.
Rowohlt Berlin Verlag, Berlin 2014
Aus dem Amerikanischen von Christa Krüger und Henning Thies. Mit zahlreichen s/w Abbildungen. "Selbst als ein Ungläubiger stand ich demütig und beschämt vor den Ruinen dieses fremden Landes", notiert…