Max Osborn

Max Osborn, 1870 in einer jüdischen Bankiersfamilie in Köln geboren, studierte Osborn Literatur- und Kunstgeschichte in Heidelberg, Münster und Berlin und wurde nach der Promotion Theater- und Kunst-Redakteur zunächst bei der BZ am Mittag und dann bei der Vossischen Zeitung in Berlin, wo er einer der maßgeblichen Kunstkritiker der Weimarer Republik wurde. Er verhalf Künstlern wie Emil Orlik, Max Oppenheim, Max Pechstein oder Christian Schad durch seine Publikationen zum Durchbruch. 1938 Berlin musste er Berlin verlassen und emigrierte zunächst nach Paris und 1941 über Südfrankreich nach New York. Bis zu seinem Tod 1946 arbeitete er dort vor allem für die Exilzeitung Aufbau.

Max Osborn: Der bunte Spiegel. Erinnerungen aus dem Kunst-, Kultur- und Geistesleben der Jahre 1890 bis 1933

Cover: Max Osborn. Der bunte Spiegel - Erinnerungen aus dem Kunst-, Kultur- und Geistesleben der Jahre 1890 bis 1933. Edition Memoria, Köln, 2013.
Edition Memoria, Hürth 2013
Anhand von Porträts über Adolph Menzel, Max Klinger, Lesser Ury, Max Slevogt, Max Liebermann, Wilhelm von Bode, Josef Kainz, Max Reinhardt oder Hans von Bülow etwa - stets aus persönlicher Verbundenheit…