Ludwig Renn

Ludwig Renn, eigentlich Arnold Friedrich Vieth von Golßenau, wurde 1889 in Dresden geboren. Er nahm am 1. Weltkrieg als Gardeoffizier teil. 1928 trat er der KPD bei, 1932 und 1933 wurde er verhaftet und verurteilt, 1936 emigrierte er. 1936/1937 war er Stabschef der XI. Internationalen Brigade im Spanischen Bürgerkrieg. 1939 Emigration nach Mexiko. 1947 kehrte Renn nach Dresden zurück und unterrichtet als Professor der Anthropologie. 1969 ernannte ihn die Deutsche Akademie der Künste der DDR zum Ehrenpräsidenten. Renn veröffentlichte mehrere Romane: 1928: "Krieg", 1930: "Nachkrieg", 1944: "Adel im Untergang", 1955: "Der spanische Krieg". 1954 Veröffentlichung des Kinderbuchs "Trini, Geschichte eines Indianerjungen". Er starb 1979 in Berlin.