Jan Lustig

Jan Lustig wurde 1902 in Brünn geboren. 1924 zog er nach Berlin, wo er unter dem Namen Hanns G. Lustig als Journalist arbeitete, u. a. als Feuilletonredakteur des "Tempo", für den auch Billy Wilder damals schrieb. Die beiden wurden Freunde und wohnten im Pariser Exil im selben Hotel. Wilder schaffte bald den Sprung nach Hollywood, Lustig, der als Drehbuchautor großen Erfolg hatte, blieb - bis es fast zu spät war. In Hollywood schrieb er für MGM. Nach dem Tod seiner Frau Charlotte kehrte er nach Deutschland zurück, wo er Liesl Frank heiratete, die Tochter Fritzi Massarys und Witwe von Bruno Frank. Er schrieb weiter Filme, daneben Feuilletons, und er veröffentlichte einen Band mit Erzählungen. 1979 ist Jan Lustig in München gestorben.

Jan Lustig: Ein Rosenkranz von Glücksfällen. Protokoll einer Flucht

Cover: Jan Lustig. Ein Rosenkranz von Glücksfällen - Protokoll einer Flucht. Weidle Verlag, Bonn, 2001.
Weidle Verlag, Bonn 2001
Nachwort von Erich A. Frey. Filmografie von Stefan Drößler sowie eine Bibliographie. Mit Abbildungen. "Paris, 1. Januar - Um die Mitternachtsstunde des Silvesterabends erzählte ich eine Anekdote. Ilse…