Helie de Saint Marc

Helie de Saint Marc erlebte die großen Krisen Frankreichs im 20. Jahrhundert hautnah mit. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen schloss er sich der Resistance an. 1943 wurde er an die Gestapo verraten und nach Buchenwald deportiert, wo er nur knapp dem Tod entging. Als Offizier der Fremdenlegion kämpfte er ab 1947 fast fünfzehn Jahre in Indochina und Algerien. Wegen seiner Beteiligung am Putschversuch der OAS gegen de Gaulle 1961 verbrachte er über fünf Jahre im Gefängnis. 1984 wurde er zum Commandeur de la Legion d'honneur ernannt.