Harald Gerlach

Harald Gerlach wurde 1940 in Niederschlesien geboren. Im Jahre 1945 floh die Familie nach Thüringen. Eine Schriftsetzerlehre und das Journalistikstudium brach er ab, um 1961 illegal die DDR zu verlassen. Er wanderte durch Südeuropa, kam nach seiner Rückkehr in Untersuchungshaft und arbeitete anschließend als Kiesgrubenarbeiter und Totengräber. Ab 1962 war er als Hof- und später als Bühnenarbeiter am Theater in Erfurt tätig. 1971 bis 1984 war er Dramaturg, literarischer Mitarbeiter und später Hausautor. Er war Mitglied des PEN, verfasste Gedichte, Romane Bühnentexte, Essays, Hörspiele, Hörfunksendungen und wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Harald Gerlach starb 2001 in Leimen bei Heidelberg.

Harald Gerlach: Man liebt nur, was einen in Freyheit setzt. Die Lebensgeschichte des Friedrich Schiller. Ab 12 Jahre

Cover: Harald Gerlach. Man liebt nur, was einen in Freyheit setzt - Die Lebensgeschichte des Friedrich Schiller. Ab 12 Jahre. Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim, 2004.
Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim 2004
"Bist du närrisch geworden, Fritz?", fragt sein Vater den Vierzehnjährigen, als dessen schulische Leistungen bedenklich nachlassen. Doch die Ermahnung nützt wenig: Der Schüler Friedrich Schiller befasst…

Harald Gerlach: Rottmanns Bilder. Roman

Aufbau Verlag, Berlin 1999
Der Komponist Scheerbarth fährt nach Frankreich, um die urzeitlichen Fresken von Altamira und Lascaux anzusehen. Er erhofft sich davon Inspiration. Denn Scheerbarths Oeuvre ist enttäuschend schmal, wie…