Georg K. Glaser

Georg K. Glaser, 1910 in Guntersblum/Rheinhessen geboren, war ein deutschsprachiger Schriftsteller. 1929 saß er wegen Landfriedensbruch im Gefängnis ein, wo er zu schreiben begann. Später arbeitete er als Gerichtsreporter, publizierte in renommierten Zeitungen und pflegte Bekanntschaften mit Anna Seghers, Arthur Koestler, Egon Erwin Kisch und Johannes R. Becher. Als Mitglied der KPD war er im Widerstand aktiv und ging 1933 in den Untergrund. 1935 floh er ins noch freie Saarland, später nach Frankreich, wo er französischer Staatsbürger wurde. 1940 geriet er in deutsche Gefangenschaft und konnte erst 1945 nach Paris zurückkehren, wo er ab den 50er Jahren als Kupfer- und Silberschmied arbeitete. Sein Hauptwerk "Geheimnis und Gewalt" konnte zunächst nur in französischer Übersetzung erscheinen, da deutsche Verlage eine Publikation ablehnten. Glaser starb 1995 in Paris.

Georg K. Glaser: Schluckebier. Und andere Erzählungen

Stroemfeld Verlag, Frankfurt am Main 2007
Herausgegeben von Michael Rohrwasser. Georg K. Glaser hat mit seinem einzigartigen Bericht "Geheimnis und Gewalt" - erstmals 1989 vollständig erschienen - die "Biographie des Jahrhunderts" geschrieben.…