Buchautor

Fritz Alexander Kauffmann

Fritz Alexander Kauffmann, geboren 1891 bei Esslingen in Württemberg, als Sohn des Senffabrikanten Carl Kauffmann, Enkel von Friedrich Kauffmann, studierte Romanistik, Anglistik und Kunstgeschichte an der Universität Tübingen, in Paris und London. 1931 wurde er Professor für Kunst- und Zeichenunterricht an der Pädagogischen Akademie Halle. Er war Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei (1920 bis 1931/32) sowie der Deutschen Liga für Menschenrechte (August 1924 bis August 1932). Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten 1933 bekam Kauffmann Schwierigkeiten und wurde, erst 42-jährig, im Herbst 1933 vom preußischen Innenministerium in den Ruhestand versetzt. Kauffmann zog sich mit seiner Familie in die elterliche Villa auf dem Firmengelände in Ebersbach zurück, wo er als Privatgelehrter lebte. Obwohl bei vollen Pensionsbezügen nun in der Lage, sich bis zum Kriegsende der Schriftstellerei zu widmen, empfand Kauffmann die zwangsweise Trennung vom Lehrbetrieb als Demütigung. Alle Anträge auf Wiederverwendung wurden von der nationalsozialistischen Regierung abgelehnt. 1945 kam Kauffmann bei einem Verkehrsunfall ums Leben.
1 Buch

Fritz Alexander Kauffmann: Leonhard. Chronik einer Kindheit

Cover
Wallstein Verlag, Göttingen 2018
ISBN 9783835316652, Gebunden, 792 Seiten, 29.90 EUR
Die Ausgabe enthält den kompletten Text der Erstausgabe sowie unveröffentlichte Teile aus dem Nachlass. Immer wieder ist Fritz Alexander Kauffmanns (1891-1945) "Leonhard" mit Marcel Prousts "Auf der…