Ford Madox Ford

Ford Madox Ford, geboren 1873 in Merton/Surrey als Ford Hermann Madox Hueffer, war der Sohn des Times-Musikkritikers Francis Hueffer und der Enkel des Präraffaeliten Ford Madox Brown. Bekannt wurde er vor allem als Autor der gemeinsam mit Joseph Conrad verfassten Romane "Die Erben" und "Romanze". Sein vielseitiges eigenes Werk an Romanen, Essays, Gedichten und Kritiken umfasst 80 Titel, unter denen die Romantetralogie über den Ersten Weltkrieg, "Parade?s End" und "Die allertraurigste Geschichte" als Fords Hauptwerke gelten. Seine Fähigkeit, literarische Begabungen zu entdecken, ließ ihn zu einem Förderer der englischsprachigen Moderne werden. Die von ihm ab 1924 in Paris herausgegebene Zeitschrift "Transatlantic Review" wurde zum Forum für Autoren wie James Joyce, Ezra Pound und Gertrude Stein. Die letzten Lebensjahre verbrachte Ford in den USA, wo er seit 1937 Dozent für vergleichende Literaturwissenschaft war, und in Frankreich. Er starb 1939 in Deauville/Frankreich.