Fereshta Ludin

Fereshta Ludin, geboren 1972, kam als Tochter eines afghanischen Diplomaten erstmals im Alter von fünf Jahren nach Deutschland. Danach lebte die Familie in Saudi-Arabien, kehrte aber 1986 in die Bundesrepublik zurück. Ludin studierte in Baden-Württemberg auf Lehramt für Grund- und Hauptschulen, erhielt nach dem Referendariat aber keine Einstellung an staatlichen Schulen, weil sie ein Kopftuch trägt. Sie klagte bis zum Bundesverfassungsgericht, das ihr 2003 im sogenannten Kopftuchurteil Recht gab. Daraufhin erließ Baden-Württemberg ein neues Schulgesetz. Seit 1999 arbeitet Ludin in Berlin an einer staatlich anerkannten, islamischen Privatschule.

Fereshta Ludin: Enthüllung der Fereshta Ludin. Die mit dem Kopftuch

Cover: Fereshta Ludin. Enthüllung der Fereshta Ludin - Die mit dem Kopftuch. Levante Verlag, Berlin, 2015.
Levante Verlag, Berlin 2015
Nach dem Kopftuch-Urteil vom März 2015 brandaktuell: Eine »Kopftuchlehrerin« vor dem höchsten Gericht: 2003 stritt Fereshta Ludin um ihr Recht, als Lehrerin im Staatsdienst ein Kopftuch zu tragen. Sie…