Boris Celovsky

Boris Celovsky, 1923 in Ostrava in Tschechien geboren, ist ein tschechisch-kanadischer Historiker, der sich überwiegend mit dem Thema der deutsch-tschechischen Beziehungen beschäftigt. Nach dem zweiten Weltkrieg studierte er Jura in Prag, ging aber nach der kommunistischen Revolution 1948 ins Exil, wo er Neuere Geschichte zuerst in Heidelberg, dann in Montreal studierte. Später ging er dann nach Kanada und arbeitete als politischer Berater. Dort verfasste er das Einwanderungsgesetz, das als eines der liberalsten dieser Zeit gilt. Nach dem Zerfall der Sowjetunion kehrte er wieder nach Tschechien zurück.

Boris Celovsky: Germanisierung und Genozid. Hitlers Endlösung der tschechischen Frage

Cover: Boris Celovsky. Germanisierung und Genozid - Hitlers Endlösung der tschechischen Frage. Neisse Verlag, Dresden, 2005.
Neisse Verlag, Dresden/Brünn 2005
Der tschechische Historiker legt eine Quellenedition vor, die auf der Grundlage deutscher Dokumente aus der Zeit von 1933 bis 1945 die nationalsozialistische Politik gegenüber der Tschechoslowakei sowie…