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Redaktionsblog - Im Ententeich
Stichwort: Minderheiten - 8 Artikel
Redaktionsblog - Im Ententeich 29.01.2015 Die neue Qualität nach den Pariser Massakern liegt darin, dass Redakteure und Intellektuelle die Selbstzensur nunmehr aktiv und ungeniert verfechten. Zur Kritik an den Zeichnungen von Charlie Hebdo, Teil drei Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 28.01.2015 In der SZ fragt Andreas Zielcke: "Was soll Satire? Was darf sie?" Und zwar weniger und weniger. Zur Kritik an den Zeichnungen von Charlie Hebdo, zweiter Teil. Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 12.09.2013 Erinnern Sie sich noch an den Aufruf "Wir sind die Urheber"? Während E-Book-Leser anfingen, die preisgünstigen Werke der Self-Publisher zu lieben und diese Amazons Top-10 dominierten, während die Selbstverleger diskutierten, wann und für wie lange man sein Buch verschenkt, um Aufmerksamkeit zu erreichen und dadurch richtig Geld zu verdienen, forderten Schriftsteller vor gut einem Jahr ein stärkeres Urheberrecht. Von Wolfgang Tischer
Redaktionsblog - Im Ententeich 07.09.2011 Am Sonntag - vielleicht nicht von ungefähr - dem 11. September - findet beim Literaturfestival Berlin eine Diskussion über "Blasphemie und Freiheit" statt, zu der Flemming Rose von Jyllands Posten eingeladen ist. Es geht also auch und vor allem um die Mohammed-Karikaturen und die Reaktion der westlichen Öffentlichkeit. Als Abgesandter des Perlentauchers bin ich zu dieser Diskussion ebenfalls eingeladen. Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 23.05.2011 Danke für die notwendigen perspektivischen Richtigstellungen, Thierry Chervel, und da sich die Stimmen offenbar wieder mehren, die jede Form von Islamkritik desavouieren möchten, ergreife ich die Gelegenheit, ein paar Ergänzungen anzumerken, die bislang eher unter vorgehaltener Hand diskutiert werden. Von Daniele Dell'Agli
Redaktionsblog - Im Ententeich 16.06.2010 Aktualisierung vom 20. Juli: Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 18.01.2010 Henryk Broder ist ein Riese! Ganz allein ist er in der Mehrheit gegenüber all den kleinen Feuilletons. Die tapfere kleinere Minderheit aus Freitag, taz, Zeit, Süddeutsche, FAZ und FAS hat in den letzten Wochen ihren ganzen Mut zusammengenommen, um hinter dem anarchistischen Witz Broders den dunkel schimmernden "Fundamentalismus der Aufklärung" bloßzulegen. In einer ganzen Flut von Artikeln zurren sie ihn fest und pieken ihn, wie das Zwergenvölkchen bei Swift. Broder, schrieb Thomas Assheuer in der Zeit, "gibt sich stets Mühe, lustig zu schreiben, aber er meint es bitterernst". Das ist der Unterschied: Seine Gegner sind nicht mal lustig. Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 19.03.2009 Der Kongress "Die Freiheit im Blick", den die Zeitschrift Osteuropa gerade zusammen mit dem Goethe-Institut und der polnischen Botschaft in Berlin ausrichtet, dürfte wohl zu den spannendsten Veranstaltungen des gesamten Gedenkjahres gehören: Versammelt hat sich die halbe mitteleuropäische Intelligenzija, um über Aufbruch, Freiheit und die Verheißung Europa zu diskutieren.
Rita Süßmuth seufzte in ihrem ansonsten etwas pastoralen Statement hübsch lakonisch: "Geist - davon kann es ruhig mehr geben".
Der polnische Botschafter Marek Prawda warb sehr überzeugend für die unruhestiftenden Qualitäten der Polen. Von Thekla Dannenberg