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Rosie Gräfin Waldeck

Rosie Gräfin Waldeck, 1898 als Tochter eines Bankiers in Mannheim geboren, studierte Soziologie in Heidelberg. 1921 heiratete sie den Berliner Gynäkologen Ernst Gräfenberg, nach dem der "G-Punkt" benannt ist, ließ sich jedoch 1925 wieder scheiden. Sie ging nach Paris und schrieb als Journalistin aus der Sowjetunion und Westafrika. 1929 heiratete sie den 63-jährigen Nach einer kurzen Ehe mit dem Verleger Franz Ullstein, ging sie 1931 in die USA. 1935 wurde die zum Katholizismus konvertierte, gebürtige Jüdin aus Deutschland ausgebürgert. Sie heiratete den 11 Jahre jüngeren ungarischen Grafen Armin von Waldeck. 1940 berichtet sie mehrere Monate lang für "Newsweek" von Rumänien aus über die Lage auf dem Balkan, woraus 1942 der Reportagen-Roman "Athéne Palace" entstand. 1982 stirbt sie einsam und vergessen in den USA.
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