Roda Roda

Roda Roda wurde als Alexander Sandor Rosenfeld 1872 in Drnowitz, Mähren geboren und starb 1945 in New York. Er studierte Jura in Wien, brach das Studium ab und verpflichtete sich 1893 zu einem zwölfjährigen Militärdienst. 1894 trat Roda Roda vom jüdischen zum katholischen Glauben über, 1899 wurde der Familienname offiziell in "Roda" und 1906 in "Roda Roda" geändert. Ab 1901 veröffentlichte er humoristische und satirischer Schriften, weshalb er 1907 aus der Armee entlassen wurde. 1914 begann Roda Roda als Kriegsberichterstatter bei der "Neuen Freie Presse", für die er bis 1917 mehr als 700 Beiträge verfasste. In den 1920er Jahren hat Roda Roda mit humorostischen Buchveröffentlichungen großen Erfolg. Er tritt in Kabaretts auf, unternimmt ausgedehnte (Gastspiel-)Reisen und pflegt Kontakte zu Dutzenden Autoren, Schauspielern, Filmemachern und anderen Künstlern. Roda Roda floh 1933 vor den Nationalsozialisten nach Österreich, im März 1938 in die Schweiz, von wo er 1940 in die USA emigrieren musste.

Roda Roda/Hans Traxler: Rote Weste und Monokel. Das neue Roda Roda Buch

Zsolnay Verlag, Wien 1999
Wunderliche Käuze und gelehrte Künstler, vertrottelte Adelige und seltsame Rabbiner - das ganze Personal der k. u. k. Monarchie tritt an zur Parade in den unnachahmlichen Geschichten des Satirikers Alexander…