Ilse-Margret Vogel

Ilse-Margret Vogels, geboren 1914 in Sibyllenort, kam 1938 aus der schlesischen Provinz nach Berlin, um Kunst zu studieren. Sie schrieb vornehmlich Kinder- und Jugendbücher. Vor allem ist sie aber durch ihre persönlichen Erlebnisse von 1943 bis 1945 in Berlin bekannt, die sie 1992 unter dem Titel »Bad Times, Good Friends – A Personal Memoir« veröffentlichte. Hierin beschreibt sie, wie sie mit einer kleinen Gruppe von Künstlern und anderen Personen, alles Anti-Nazis, die letzten Kriegsjahre überstand. Sie berichtet, wie sie Oskar Haupt, das ist Oskar Huth, und später auch Heinz Trökes kennenlernte und wie sie untergetauchten Personen mit falschen Dokumenten, zum Beispiel gefälschten Buttermarken von Oskar Huth, half. Nach dem Krieg arbeitete Ilse Vogel für die legendäre Berliner Galerie Gerd Rosen und ging 1950 in die USA. Dort wurde sie als Kinder- und Jugendbuchautorin bekannt und heiratete den Künstler, Kinderbuchillustrator und Autor Hayward Knotts. Ilse-Margret Vogel starb 2001 in Bangall, New York.

Ilse-Margret Vogel: Über Mut im Untergrund. Eine Erzählung von Freundschaft, Anstand und Widerstand im Berlin der Jahre 1943-1945

Cover: Ilse-Margret Vogel. Über Mut im Untergrund - Eine Erzählung von Freundschaft, Anstand und Widerstand im Berlin der Jahre 1943-1945. Lukas Verlag, Berlin, 2014.
Lukas Verlag, Berlin 2014
Herausgegeben von Jutta Hercher und Barbara Schieb. Mit 33 Schwarzweißabbildungen. Ilse-Margret Vogel kam 1938 aus der schlesischen Provinz nach Berlin, um Kunst zu studieren. Sie hasste die Nazis und…