Buchautor

Emma Reyes

Emma Reyes, geboren 1919 in Bogota, Kolumbien, wuchs in äußerst ärmlichen Verhältnissen auf. Mit dem Malen begann sie 1943 in Buenos Aires, wenige Jahre nach ihrer Flucht aus dem Kloster. 1947 wanderte sie nach Paris aus, wo zwei Jahre später ihre erste Ausstellung stattfand. Ihre Arbeit für die UNESCO führte sie nach Washington und Mexiko, wo sie sich unter anderem mit Frida Kahlo und Diego Rivera anfreundete. Anfang der Sechzigerjahre kehrte sie nach Paris zurück. Dort entstanden zwischen 1969 und 1997 die Briefe an ihren Freund Germán Arciniegas, in denen sie ihre Kindheit in Kolumbien schildert. Der kolumbianische Historiker, Politiker und Journalist Arciniegas zeigte die Briefe Gabriel García Márquez, der vergeblich versuchte, Emma Reyes von einer Veröffentlichung dieses außergewöhnlichen Werks zu überzeugen. Vor ihrem Tod übergab sie die Briefe einer Stiftung, die im Jahr 2012 schließlich die Veröffentlichung ermöglichte. Emma Reyes starb 2003 in Bordeaux, Frankreich.

Emma Reyes: Das Buch der Emma Reyes. Eine Kindheit in 23 Briefen

Cover
Eichborn Verlag, Köln 2017
ISBN 9783847900320, Gebunden, 240 Seiten, 22.00 EUR
Aus dem Spanischen von Thomas Brovot. Mit einem Vorwort von Michi Strausfeld. In 23 Briefen erzählt die kolumbianische Künstlerin Emma Reyes von ihrer Kindheit in äußerster Armut: von den ersten Lebensjahren…