Bei Dao

Bei Dao, 1949 als Zhao Zhenkai in Beijing geboren, gilt als einer der bedeutendsten chinesischen Gegenwartsautoren. Während des Beijinger Frühlings rief er zusammen mit dem Lyriker Mang Ke die literarische Untergrundzeitschrift "Jintian" ("Heute") ins Leben, die er seit ihrer Wiederbegründung 1991 vom Ausland aus betreut. Zur Zeit des Massakers auf dem "Tiananmen Platz" hielt sich der Dichter, dessen Verse auch als Slogans bei den Demonstrationen gerufen wurden, als Gast des DAAD in Berlin auf. In seiner Heimat von Verhaftung bedroht, lebt Bei Dao seither im Exil, zur Zeit in Davis, Kalifornien.

Bei Dao: Gottes chinesischer Sohn. Essays

Cover: Bei Dao. Gottes chinesischer Sohn - Essays. Weidle Verlag, Bonn, 2011.
Weidle Verlag, Bonn 2011
Aus dem Chinesischen und mit einer Nachbemerkung von Wolfgang Kubin. Einer der wichtigsten und weltweit berühmtesten chinesischen Lyriker wendet sich dem Essay zu und damit in ganz neuer, sehr unmittelbarer…

Bei Dao: Das Buch der Niederlage.

Cover: Bei Dao. Das Buch der Niederlage. Carl Hanser Verlag, München, 2009.
Carl Hanser Verlag, München 2009
Aus dem Chinesischen von Wolfgang Kubin. Bestandsaufnahme und Rückblick: Bei Daos Gedichte - als Exilliteratur in den USA entstanden - bedienen sich hauptsächlich der Paradoxie als Stilmittel. Dies sei,…

Bei Dao: Post bellum. Gedichte

Cover: Bei Dao. Post bellum - Gedichte. Carl Hanser Verlag, München, 2001.
Carl Hanser Verlag, München 2001
Aus dem Chinesischen und mit einer Nachbemerkung von Wolfgang Kubin. Seit Bei Dao 1989 China verlassen hat, ist er unterwegs und in seiner Heimat Persona non grata. Im Exil sieht er sich in einer Art…