Augusto Roa Bastos

Augusto Roa Bastos wurde 1917 in Iturbe, einem kleinen Dorf in Paraguay, geboren. Nachdem er einige Theaterstücke verfaßt hatte, führte ihn sein Weg 1945 als Journalist nach Europa. Zwischen 1947 und 1976 hielt er sich in Buenos Aires auf und folgte dann einem Ruf der Universität Toulouse, als sich in Argentinien die Militärdiktatur etablierte. In Frankreich lehrte er bis 1989 als Professor für lateinamerikanische Literatur und Guarani. Nach dem Sturz des Militärdiktators Alfredo Stroessner kehrte er in seine Heimat Paraguay zurück, wo er 2005 in Asuncion verstarb. Augusto Roa Bastos gilt als einer der herausragendsten Vertreter der lateinamerikanischen Literatur. Neben zahlreichen anderen Preisen wurde er 1989 mit dem Premio Cervantes, dem bedeutendsten Literaturpreis der spanischsprachigen Welt, ausgezeichnet.

Augusto Roa Bastos: Ich, der Allmächtige. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000
Aus dem Spanischen von Elke Wehr. An die Macht gekommen ist er wie alle Alleinherrscher, durch kluges Taktieren und Intrigieren. Doch ist er alles andere als der ewige Putschistengeneral, die sture, machthungrige…