Stichwort

Harvey Weinstein

79 Presseschau-Absätze - Seite 4 von 6
9punkt 20.10.2017 […] Jeder hat es gewusst, schreibt Jürgen Schmieder in der SZ kopfschüttelnd über die "Heuchler" in Hollywood und ihren scheinheiligen Umgang mit Harvey Weinstein im Speziellen und Sexismus im Allgemeinen: "Erst wenn es so viel Dreck gibt, dass er nicht mehr unter einen Teppich passt, wird der Schmutzfink angeklagt. Und dann sagen viele, dass sie nichts gewusst hätten von all dem Dreck, der oftmals ja […] , alles was ich jetzt sage, klingt wie eine miese Entschuldigung." Sehr beeindruckend liest sich im Gegensatz dazu Lupita Nyong'os New York Times-Artikel unter dem Titel "Speaking out about Harvey Weinstein." Sie schildert in sehr anschaulichen Szenen, wie Weinstein sie als Debütantin massiv unter Druck setzte, ihm zu Willen zu sein. "He said he had dated Famous Actress X and Y and look where that […]
9punkt 18.10.2017 […] Überall wird der Facebook-Post des Drehbuchautors Scott Rosenberg zitiert (auch etwa bei Spiegel online hier), der Hollywoodgrößen auffordert, sich über Harvey Weinstein auszusprechen. Alle hätten es irgendwie gewusst, wenn auch vielleicht nicht über tatsächliche Vergewaltigungen. Aber "etwas war da am Blubbern, etwas Hässliches, Faules. Und doch... Und das ist so erbärmlich wie wahr. Was hätten wir […] Polizei anrufen sollen? Und was hätten wir sagen sollen?" Außerdem: Im New Yorker erzählt die Schauspielerin und Autorin Molly Ringwald über "All the other Harveys". Die Empörung über den Fall Harvey Weinstein beginnt langsam abzukühlen. Und viel mehr als Empörung ist ja auch nicht dabei herausgekommen, meint in der SZ Susan Vahabzadeh, die sich von der Academy eine etwas klügere Strategie gewünscht […]
9punkt 14.10.2017 […] Wie konnte Harvey Weinstein mehr als 20 Jahre lang mit der sexuellen Belästigung, Nötigung und möglicherweise sogar Vergewaltigung von Frauen durchkommen, fragen sich die Zeitungen angesichts der immer länger werdenden Liste von Schauspielerinnen, die jetzt reden. Es war möglich, weil er so viele Helfer hatte, meint deprimiert Bret Stephens in der New York Times: "Alle Arten von Helfern. Vorstands […] auflösten, wenn es anfing hässlich zu werden." Es mag Frauen geben, die sich ihre Karriere mit sexuellen Gefälligkeiten erkaufen, doch in der NZZ möchte Andrea Köhler klarstellen, dass davon im Fall Harvey Weinstein keine Rede sein kann: "Weinstein war bekannt dafür, dass er alles daransetzte, diejenigen, die sich wehrten, entweder mit Anwälten oder mit Schmierkampagnen zum Schweigen zu bringen. Und Weinstein […]
9punkt 12.10.2017 […] da schlafe ich ein, ich brauch was Geileres. Da sind so viele falsche Vorstellungen. ... Und all das lastet auf unserem Sex." In der taz reibt sich Marlene Halser die Hände, weil Filmproduzent Harvey Weinstein aus seiner eigenen Firma gefeuert wurde, nachdem er der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung beschuldigt worden ist. Doch das reicht ihr nicht: "Wie wäre es beispielsweise damit, wenn künftig […] the most power to shift the narrative, and are probably not dealing with the same level of collective and personal trauma around these allegations." Außerdem: "Man kann nicht nachdenken über Harvey Weinstein, ohne zugleich über Hollywood nachzudenken", meint in der Zeit Georg Seeßlen, der die Tatsache zu verdauen sucht, dass Weinstein über Jahrzehnte Filme produziert hat, für die Schauspielerinnen […]