Stichwort

Angelika Klüssendorf

7 Artikel

Die Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2014

Redaktionsblog - Im Ententeich 10.09.2014 […] Deutschen Buchpreises hat die sechs für den Deutschen Buchpreis 2014 nominierten Romane bekannt gegeben. Die Links führen komfortabel zu unseren Rezensionsnotizen: Thomas Hettche: "Pfaueninsel" Angelika Klüssendorf: "April" (hier die Leseprobe im Perlentaucher) Gertrud Leutenegger: "Panischer Frühling“ Thomas Melle: "3000 Euro" Lutz Seiler: "Kruso" (hier unsere Leseprobe) Heinrich Steinfest: "Der […] Von Thomas Groh

Angelika Klüssendorf: April

Vorgeblättert 30.01.2014 […] Angelika Klüssendorf: April Roman Kiepenheuer & Witsch, Köln 2014 224 Seiten, gebunden, € 18,99 Erscheint am 13. Februar 2014 Hier zur Leseprobe Bestellen bei buecher.de Mehr Informationen bei Kiepenheuer & Witsch Klappentext: Die Kindheit ist vorüber, aber erlöst ist das Mädchen deshalb noch lange nicht. Nach ihrem hochgelobten Roman "Das Mädchen" schreibt Angelika Klüssendorf die Geschichte […] Ein erschütternder Adoleszenzroman und ein nüchternes Porträt der sozialen Zustände im untergegangenen real existierenden Sozialismus - und im West-Berlin der frühen 80er-Jahre. Zur Autorin: Angelika Klüssendorf, geboren 1958 in Ahrensburg, lebte von 1961 bis zu ihrer Übersiedlung 1985 in Leipzig; heute lebt sie in Berlin. Sie veröffentlichte unter anderem die Erzählungen "Sehnsüchte und Anfall von […]

Nachttisch - Teil 1

Vom Nachttisch geräumt 21.04.2004 […] also. In Deutschland - heißt es - werde so etwas nicht gelesen. Das wäre schade. Nicht um der Geschichten, nicht einmal um der Autorin willen, sondern die Nicht-Leser wären zu bedauern, denn Angelika Klüssendorfs Geschichten sind schön und spannend. Das ist etwas ganz Seltenes. Für gewöhnlich kommen Spannung und Schönheit nur zusammen bei denen, für die Schönheit spannend und Spannung schön ist. Schönheit […] bewaffnet erkennen kann. Ohne Ästhetik gibt es keine Erkenntnistheorie. Wer freilich das dunkle Glas für den eigentlichen Erkenntnisgegenstand hält, der hat das Thema verfehlt. Nichts liegt Angelika Klüssendorf ferner. Die letzten Sätze der letzten Erzählung, in der die Erzählerin eine Auseinandersetzung mit ihrer Mutter schildert, seien zitiert: "Ihr Fingernagel traf meine Wange, ein Kratzer, […] ja den Leser überwältigende Weiterung. Eingeleitet von dem Satz, der verrät, was diese Autorin treibt: "Kurz bevor ich die Schmerzen nicht mehr aushielt, versuchte ich in ihnen zu leben." Angelika Klüssendorf: "Aus allen Himmeln". S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main 2004, 142 Seiten, gebunden, 14,90 Euro ISBN 3-10-038202-1. Philosophische Größe Jonathan I. Israel ist einer der besten Kenner […] Von Arno Widmann