Stichwort: Multikulturalismus - 18 Artikel - Seite 2 von 2
Essay 17.02.2007 Die verschiedenen Ansprüche oder Anschauungen in den jeweiligen "Kulturen" sind nicht miteinander vereinbar. Selbstverständlich sollten Monotheisten, Atheisten und Polytheisten idealerweise in der Lage sein, in friedlicher Nachbarschaft zu leben. Aber die Gesetze der Scharia und die Regeln westlicher Demokratien sind vollkommen unvereinbar. Und diese Unvereinbarkeit ist im "multikulturellen Gespräch" nicht einfach wegzudiskutieren. Von Lars Gustafsson
Essay 08.02.2007 Moderne liberale Gesellschaften haben schwache kollektive Identitäten. Postmoderne Eliten, besonders in Europa, glauben heute, dass ihre Identitäten nicht mehr länger von Religon und Nation bestimmt werden. Aber wenn unsere Gesellschaften nicht offensiv liberale Werte vertreten, können sie von Migranten in Frage gestellt werden, die genauer wissen, wer sie sind. Von Francis Fukuyama
Essay 07.02.2007 Ich bewundere die Leistungen der Aufklärung kein bisschen weniger als es Professor Cliteur zu tun scheint, aber ich glaube auch, dass eine ihrer größten Leistungen die Zurückweisung aller Dogmatismen ist. Eine Antwort an Paul Cliteur. Von Ian Buruma
Essay 06.02.2007 Ian Buruma vertritt in "Murder in Amsterdam" eine postmodernistische Auffassung, die die radikale Aufklärung mit dem radikalen Islamismus gleichsetzt. Aber so lassen sich religiöse Eiferer nicht befrieden. Job Cohen, Bürgermeister von Amsterdam kann ein Lied davon singen. Von Paul Cliteur
Essay 01.02.2007 Weder separatistischer Multikulturalismus noch republikanischer Monokulturalismus sind Erfolg versprechende Modelle. Integrationspolitik kann nicht auf der Annahme basieren, dass Millionen von Muslime in Europa ihren Glauben aufgeben. Eine Antwort an Pascal Bruckner. Von Timothy Garton Ash
Essay 24.01.2007 Ayaan Hirsi Ali sieht nicht nur gut aus, sondern beruft sich auch noch auf Voltaire. Da übertreibt sie, finden Ian Buruma und Timothy Garton Ash, und erklären sie zur "Fundamentalistin der Aufklärung". Sie selbst verkörpern den Rassismus der Antirassisten. Von Pascal Bruckner