Bei Spotify wird Klassik auf "intellektuelleFahrstuhlmusik" reduziert, ärgert sich Robin Passon in der FAZ. Wer wirklich entdeckungsfreudige und aufregende Klassik auf dem Streamingdienst entdecken will, muss sich in darauf spezialisierte Reddit-Foren begeben, wo entsprechende Playlists ausgetauscht werden - oder gleich die auf Klassik und deren Vermittlung spezialisierten Dienste in Anspruch nehmen. Erst dann entsteht die "Lust an der unermüdlichen Erschließung dieser Landschaft" im Stream, versichert Passon. Also "wegmitderPlattenschrank-Mentalität, Klassik kann den ganzen Tag und überall spielen! ... Mitten im so durchrationalisierten Alltag entsteht da plötzlich eine kleine Heimlichkeit, ein stilles Vergnügen, um das niemand sonst weiß."
Besprochen werden ein Liederabend mit NikolaHillebrand (FR) und ein Konzert der Prinzen in Frankfurt (FR).
China rückt immer mehr ins "Zentrum des Weltgeschehens", schreibt Axel Brüggemann auf Backstage Classical, auch kulturell. Putin-Verehrer wie Valery Gergiev und Teodor Currentzis stehen dort noch ganz selbstverständlich auf dem Spielplan - neben den Berliner Philharmonikern. Doch "dafür, dass China seinen Gästen die Tür zu seinen Konzertsälen ohne Ideologie-Kontrolle öffnet, will es auch nichts von Menschenrechtsverletzungen im eigenen Land hören. ... Russische Ensembles lassen sich gern auf diesen Deal ein, weil sie dann auch nicht über die Machenschaften ihrer eigenen Staaten angesprochen werden, und weil China einer der letzten Orte ist, an denen sie so etwas wie die große weite Welt atmen können. Westliche Ensembles argumentieren dagegen eher damit, dass Boykotte keine Lösung für einen Wandel seien und wissen gleichzeitig, dass Gastspiele in China zum einen lukrativ sind und zum anderen eine Tradition fortsetzen, auf die viele ungern verzichten wollen."
Weitere Artikel: Leon Spachmann porträtiert im Standard die Wiener Rapperin Sara, die sich in der männlich dominierten Battlerap-Szene behauptet. Im Standardgratuliert Christian Schachinger HowardCarpendale zum 80. Geburtstag. Christian Zschammer schreibt in der taz einen Nachruf auf den chilenischen Musiker Álvaro.
Besprochen werden ein Frankfurter Gedenkkonzert für den Jazzpianisten Christoph Spendel (FR), ein Konzert von MartaGardolińska und Jean-GuihenQueyras mit der KammerakademiePotsdam (VAN) sowie das Album "Spots" der Joasihnos ("verspielter kann Popavantgarde" kaum sein, findet Stefan Michalzik in der FR).
"Wer will schon für eine schlecht bezahlte Kritik von wütenden Swifties an der Haustür besucht werden", fragt sich Konstantin Nowotny im Freitag und stellt fest: Dass der Druck auf Musikkritiker immer stärker wird, hat zum einen damit zu tun, dass Popkritik in den letzten gut fünfzehn Jahren das Kritisch-Sein zum guten Teil verlernt hat, und zum anderen damit, dass sich im niedrigschwelligen Netz Fan-Diskurse gebildet haben, die von Kritik an ihren Idolen nichts wissen wollen. "Die Idee, dass Kritik etwas anderes ist als 'Geschmackssache', scheint vielen zunehmend fremd. Dafür spricht, dass einige der größten jüngeren Pop-Skandale wenig mit Musik zu tun hatten, sondern sich auf menschliches und moralisches Fehlverhalten bezogen. Oft wird auch Kritik an der Kunst mit Kritik an deren Schöpfern im selben Abwasch erledigt, was den Eindruck erweckt, für beides gälten gleiche Maßstäbe. ... Dabei sollte vor allem Linken dämmern, warum man gerade da mit Kritik nicht zu sparen hat, wo massenhafte Begeisterung vorherrscht. Voraussetzung hierfür wäre ein revitalisiertes Bewusstsein für ästhetische Kategorien."
Außerdem: In der FAZ gratuliert Jan Wiele IngaHumpe zum 70. Geburtstag. Edo Reents schreibt in der FAZ einen Nachruf auf den Grateful-Dead-Gitarristen BobWeir. Besprochen werden der Auftakt zu PetrPopelkas neuer Wiener Musikvermittlungsreihe "Hör-Bar" (Standard) und XavierNaidoos Auftritt in Wien (Standard).
Der Cellist und Musikdozent LucasFelsschwärmt in der FAZ von der Musik des Komponisten MortonFeldman, der vor hundert Jahren geboren wurde. Er erinnert sich an erste Proben in den Achtzigern: "Das genaueste Zusammenspiel" war eine Herausforderung: "am Anfang und am Ende jeder Note, das akribische Aushören der Intonation, der ausgewogen leisen Dynamik, die Differenzierung zwischen den rhythmisch genau notierten und frei notierten Teilen des Stücks". Manche Kompositionen "brachten uns an eine kammermusikalischeGrenze, so anders, als wir es bis dahin kannten. Es zählt, von jeder und jedem umgesetzt, der einzelne Taktwechsel, der Rhythmus, jeder einzelne Ton, Akkord, Klangfarbe. Es gilt, zuzuhören und jeden Moment des Stücks auch gemeinsam, vom Pult des anderen ausgehend zu denken, zu begreifen und nachzuempfinden. Gelingt dies, dann - und nur dann - entsteht durch Feldmans Musik dieser unvergleichliche Zustand: schwebend, zeitlos, vonpurerSchönheit."
Außerdem: Elmar Krekeler schreibt in der Welt zur Geschichte des Akkordeons, das zum "Instrument des Jahres" gewählt wurde. Stephanie Grimm (taz) und Jakob Thaller (Standard) erinnern an DavidBowie, der vor zehn Jahren gestorben ist. Gregor Dotzauer (Tagesspiegel) und Joachim Hentschel (SZ) schreiben zum Tod des Grateful-Dead-Gitarristen BobWeir. Gerrit Bartels (Tsp) und Julian Weber (taz) schreiben Nachrufe auf den Fehlfarben-Bassisten MichaelKemner.
Besprochen werden das neue 84-CD-Box-Set mit Aufnahmen von FriedrichGulda (Welt, mehr dazu bereits hier), TheesUhlmanns Konzert in der Elbphilharmonie in Hamburg (Zeit Online), eine CD von QuatuorDiotima mit Aufnahmen von Kompositionen von HelmutLachenmann (FAZ), ein neues Album von LucindaWilliams (FAZ), ein neues Album von NightmaresonWax (FR) und die Box "1985: The Miracle Year" mit Live- und weiteren Aufnahmen der Post-Hardcore-Legende HüskerDü ("Alles, was man hier an Glück und Melodie findet, liegt nicht an der Oberfläche, sondern muss dem umfassenden Krach sozusagen abgerungen werden", schwärmttazler Benjamin Moldenhauer). Wir hören rein:
"Es sind die kapitalistischenMarktmechanismen, die Popmusik gleichförmiger machen, nicht das Aufkommen KI-generierter Songs", ist Florian Weber in der FRüberzeugt. Und Gleichförmigkeit lasse sich schneller prompten als aufwändig einzuspielen und zu arrangieren. "Künstlerische Innovationen entstehen meistens ohnehin in der Nische und nicht an der Spitze der Popmusik. Kunst wird durch KI sicher nicht sterben. Allerdings wird es schwieriger werden, Geld mit dieser Kunst zu verdienen. Und das wird vor allem diejenigen treffen, die sich in der Nische befinden. Laut der Musik-Verwertungsgesellschaft Gema werden die Einkünfte von Musikschaffenden durch KI bis 2028 um bis zu 30 Prozent zurückgehen."
Weiteres: Dorothea Walchshäusl porträtiert in der NZZ den Mandolinisten AviAvital. Jean-Martin Büttner erinnert in der NZZ an DavidBowie, der heute vor zehn Jahren gestorben ist. Dazu gibt es eine Bilderstrecke.
Besprochen werden ein von PhilippeJordan dirigiertes Konzert der WienerSymphoniker mit dem Pianisten JanLisiecki (Standard), das neue Album von DryCleaning (SZ-Kritiker Joachim Hentschel identifiziert darin den "sympathisch naiven Glauben, dass im modernen Kunstlied und der absoluten Rationalität mehr erlösende Kraft liegen könnte als in Rausch und Ekstase") und "Cabin in the Sky" von DeLaSoul ("Es geht ums große Ganze, Gott und die Welt, Leben und Tod und alles dazwischen", stellttazler Henrik von Holtum fest).
Axel Brüggemann schlägt in Backstage Classical die Hände über dem Kopf zusammen, wenn er sieht, was ARDKlassik auf Instagramaktuell veranstaltet: Zwei junge Reel-Hosts namens Louis und Konrad führen da alles Mögliche an Kapriolen auf, um ja nicht über Klassik reden zu müssen, sollen dabei aber offenbar doch irgendwie vermitteln, "dass Klassik nicht weh tut, total cool ist - also wirklich und in echt. Dabei kommen Louis und Konrad so cringe rüber, als wären sie von einer 62jährigen Redakteurin des MDR kurz vor ihrer Pensionierung erfunden worden. ... Mit ihren neuen Klassik-Boys zeigt die ARD, dass sie in der Welt der Musik nicht nur bei 'Mozart Mozart' daneben gegriffen hat. Der Sender scheint der Kunst selber nicht mehr zu vertrauen. Kulturprogramme werden abgeschafft, Sender fusioniert, über Einsparungen bei den Rundfunkorchestern wird nachgedacht. So gesehen sind Louis und Konrad wohl lediglich die Vorboten der endgültigen Aufgabe des Kulturauftrags."
Weitere Artikel: Im taz-Gespräch mit Yelizaveta Landenberger schildert Jacek "Ost" Zyla seine Eindrücke von der Ukraine-Tour, die er mit seiner Leipziger Thrash-Metal-Band Hämatom gerade absolviert hat - mehrere Stunden in Schutzbunkern inklusive. Richtig nervig findet es Clara-Sophia Müller in der taz, wie sich ein "subkulturelles Bürgertum" in warmen Stuben an der Haftbefehl-Doku und am krassen Rhein-Main-Rap ergötzt: "Puh, war das heftig! Einmal im Leben richtige Drogensucht im TV gesehen." A$AP Rockys neues Musikvideo "Punk Rocky" zeigt im Lichte der aktuellen Ereignisse in Minneapolis, wo ein ICE-Häscher eine Frau erschossen hat, "wieder einmal grässlich, wie schnell man selbst maximal groteske Inszenierungen heute als untertrieben empfindet", schreibt Joachim Hentschel in der SZ.
Besprochen werden LouisJuckers "A Pharmacy of Songs" (NZZ), Apache 207s Auftritt in Wien (Standard), ein neues Album von HeinzRudolfKunze (Standard), das Snocaps-Album "s.t." (FR) und das neue Album von DryCleaning, das laut tazlerin Beate Scheder aufs Neue "fiebertraumartige Songtexte, collagiert aus diversen Absonderlichkeiten", bietet.
In der SZ versucht Joachim Hentschel, sich einen Reim auf "Fotzenrap" (mehr dazu bereits hier) zu machen, in dem junge Frauen sich die sonst im männlich geprägten Hiphop flottierenden Allmachts- und Sexprotzfantasien kurzerhand aneignen, in eigener Sache umdeuten und mit ebenbürtiger Drastik zurückfeuern. "Seit den Loveparades der Neunzigerjahre hat kein so stumpf daherballernder Poptrend ein so immenses Analysebedürfnis ausgelöst. Die inneren Widersprüche des Genres sind auch zu reizend, zu diskursiv herausfordernd: Selbstermächtigung hier, Reproduktion von Männerfantasien da. Vierte Welle des Feminismus, aber zu wenig Platz für migrantische und queere Stimmen. Achselhaare versus Bauch-Beine-Po. Pussy-Power gut. Zickenkriegschlecht. Die Versuche, das Fotzenrap-Wirrwarr halbwegs zu ordnen, scheitern oft schon daran, dass sie wieder der typisch patriarchalenBewertungslogik folgen würden."
Zu den via Tiktok groß gewordenen Pionierinnen zählen die Berlinerinnen 6euroneunzig:
Außerdem: Hans-Jürgen Linke schreibt in der FR einen Nachruf auf den Komponisten RolfRiehm. Rahel Zingg fragt sich in der NZZ, wie man mit XavierNaidoosBühnencomeback umgehen sollte, nachdem der angeblich geläuterte Musiker jahrelang auschließlich durch krudesten, mitunter antisemitischen Verschwörungsirrsinn von sich reden gemacht hatte. Tobias Timm denkt auf ZeitOnline über die Wohnungswechsel von Bushido nach. Luca Glenzer spricht in der taz mit FrankSpilker von DieSterne, die gerade ein neues Album veröffentlicht haben, über die Ups und Downs seiner 2018 mit neuer Besetzung neugestarteten Band.
Lilly Schröder porträtiert in der taz den Berliner Rapper BaranKok, der mit drastischen Texten der Homophobie im Deutschrap entgegentritt: "'Rap wird nicht unbedingt schwuler', meint Kok, 'aber offener.' Das geschehe etwa durch New-Wave-Rapper und Trap-Künstler, die Croptops und Nagellack tragen. 'Das hilft schon viel, es wird nur gefährlich, wenn es performativ wird', sagt er. Man dürfe nicht jedem Mann, der Nagellack trägt, einen Pokal geben. Lachend fügt er hinzu: 'Sei nicht schwuler als ich, wenn du nicht schwul bist.'" Auf Social Media gibt es für seinen Gesamtauftritt viel Kontra, doch "der Hass pralle an ihm ab, sagt Kok. 'Wenn du Kanake bist und dann noch schwul, hast du schon mit so viel Scheiße zu kämpfen gehabt, dass dich nicht juckt, was irgendein Moritz auf Tiktok schreibt.'"
Weiteres: In der FRgratuliert Harry Nutt JoanBaez zum 85. Geburtstag, den diese am kommenden Freitag feiert. Besprochen wird StellaDonnellys Album "Love and Fortune" (FR).
Mit einer von PhilippeBach gemeinsam mit diversen Solisten und dem WürttembergischenKammerorchesterHeilbronn besorgten Aufnahme von Werken von FrankMartin lässt sich einer "der am meisten unterschätzten Komponisten" wiederentdecken, freut sich Marcus Stäbler in der NZZ. Höhepunkt der CD ist für ihn das Stück "Polyptyque" mit dem Geiger BartłomiejNiziol als Solist. Er "formt einen leuchtenden Ton, mit vielen Facetten im Klang, in der Dynamik, im Gebrauch des Vibrato." Im zweiten Satz bringt "Niziol den wehmütigen Ton der Musik unglaublich schön und ausdrucksvoll zum Klingen. Er gibt dem Klang aber auch, im Einvernehmen mit dem Orchester, eine schneidendeSchärfe, wenn Martin im fünften Satz die Verurteilung Jesu nachzeichnet. Dort spiegeln sich die Brutalität und der Sadismus der Volksmasse in der Musik, bevor das Stück mit dem Bild der Verherrlichung endet. Auch da findet Frank Martin eine ganz eigene Tonsprache: mit geheimnisvollenHarmonien, deren Zauber das Kammerorchester zusammen mit den Solisten ausleuchtet."
Von der aktuellen Veröffentlichung lässt sich kein Klangbeispiel im Netz finden, aber ARD Klassik bietet das von Stäbler geschätzte Stück "Polyptyque" in einem Konzert des WDR-Sinfonieorchesters auf Youtube an:
Neue Musik gibt es hier: Vor zehn Jahren starb Pierre Boulez, nicht nur einer der berühmtesten Komponisten, sondern auch Gründer des Ensemble Intercontemporain. Dieses stellt zusammen mit der Philharmonie de Paris aus diesem Anlass eine ganze Reihe von Konzerten des Ensembles als Videos online.
Die Eventisierung der Klassik geht Axel Brüggemann mittlerweile entschieden zu weit. Im Betrieb sollten alle - auch die Kritiker - "wieder mehr Mut für Tiefe aufbringen, für Gegenrede, für Kontroverse und schwierige Auseinandersetzung", schreibt er auf Backstage Classical. "Ist es wirklich die Rettung, die Klassik zur Popkultur zu schrumpfen, zur 'populären' Kultur, die der Mode immer wieder hinterherläuft? Oder ist es nicht gerade jetzt an der Zeit, andere Werte in unserer Kultur zu pflegen? Es ist ja nicht nur die Schnelligkeit, das unreflektierte Herauskotzen von Meinungen in den sozialen Medien, die Dummheit der Oberflächlichkeit und die Illusion, dass Moral sich nach Erfolg definieren lässt; die Trumpisierung unserer Welt bedeutet, alles der lauten Behauptung unterzuordnen und den Kompass von Richtig und Falsch nach dem Geldstrom auszurichten. All das aber widerspricht der Tradition der europäischen Kultur - und besonders unserer Musikkultur!"
Weitere Artikel: Norbert Trawöger, künstlerischer Direktor des Brucknerhauses, singt im Standard-Essay ein Loblied aufs Zuhören mit Muße. Thomas Kamar blickt für die Presse zurück auf die Anfänge von Punk vor 50 Jahren. Aber ist das noch Punkrock, wenn Turnstile in den Charts ist, fragt sich Konstantin Nowotny in der Jungle World. Valerie Dirk schreibt im Standard über 90 Jahre Billboard-Charts.
Besprochen werden eine neue CD des Freiburger Barockorchesters (Welt), das Konzertdebüt der TikTok-Rapperin Zah1de (SZ), neue Musikveröffentlichungen, darunter TanitaTikarams "LIAR" (FAZ), und das Comeback-Album der Riot-Grrrl-Pionierinnen von TheeHeadcoatees (FR).
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