Das Kommunistische Manifest ist eines der glanzvollsten Werke des Marxismus. Bis heute gibt es kaum eine bessere Einführung in die sozialistische Theorie. Mit biblischer Sprachgewalt, witzig, spöttisch, einfach unterhaltsam und mit fast prophetischer Gabe analysieren Marx und Engels die Entwicklung des Kapitalismus, seiner Kräfte und Krisen. Der britische Literaturtheoretiker Terry Eagleton ergreift in seiner Einleitung elan- und humorvoll Partei für den Text, wobei er zugleich die beliebtesten Anfechtungen der marxistischen Theorie widerlegt.
Das Vorhaben des Laika-Verlags, Schlüsseltexte der linken Bewegungen zu veröffentlichen, kann Rezensent Rudolf Walther nur begrüßen. Vorliegende, von Terry Eagleton herausgegebene Ausgabe von Marx' und Engels' "Manifest der Kommunistischen Partei" hat ihn allerdings in keiner Weise überzeugt. Das beginnt mit den fehlenden Angaben zur Text- und Publikationsgeschichte des Manifests. Aber auch inhaltlich ist er kritisch. So hat er bei Eagleton den Eindruck, dieser erwarte vom Leser, den durchaus "fulminanten" Text zu bestaunen wie "ein gut ausgeleuchtetes Objekt in einer Museumsvitrine". In der Einleitung des Literaturwissenschaftlers vermisst der Kritiker zudem jede Einordnung in den historischen und politischen Kontext. Stattdessen findet er "nur eine platte Aktualisierung".
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