Christina Morina

Die Erfindung des Marxismus

Wie eine Idee die Welt eroberte
Cover: Die Erfindung des Marxismus
Siedler Verlag, München 2017
ISBN 9783827500991
Gebunden, 592 Seiten, 25,00 EUR

Klappentext

Der Marxismus ist tot? Keineswegs. Denn mit der Erschütterung vieler politischer Gewissheiten scheinen Karl Marx und seine Ideen neue Bedeutung zu erlangen. Christina Morina erzählt, wie dieses Ideenpaket einst seine ungeheure Anziehungskraft entwickelte. Die faszinierende Schöpfungsgeschichte einer Weltanschauung, die unseren Blick auf die Wirklichkeit für immer verändert hat.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 05.10.2017

Rezensentin Lisa Herzog lernt in diesem, wie sie findet, bemerkenswerten Buch, wie aus realen Problemen und abstrakten Theorien schließlich ein "-ismus" wird. Die Historikerin Christina Morina entwirft ein "faszinierendes" Gruppenporträt von neun führenden Köpfen, die den Marxismus in die Welt brachten - darunter Rosa Luxemburg, Victor Adler oder Jean Jaures, erzählt die Kritikerin. Herzog lernt neben Kindheit und Jugend der überwiegend bürgerlichen Protagonisten deren erste Leseerfahrungen mit Marx kennen, erlebt Verhaftungen und Verbannungen, liest Intimitäten aus dem Sexual- und Liebesleben und erfährt, wie die Beteiligten zu Revolutionären wurden. Auch die enorme Quellenkenntnis der Autorin hat die Rezensentin beeindruckt.