Bearbeitet von Carl E. Vollgraf, Regina Roth und Jürgen Jungnickel. Mit 24 s/w-Abbildungen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 13.05.2004
Die Frage nach der Authentizität des dritten Bandes des Marxschen Kapitals wird bald beantwortet werden können, spekuliert Gert Lange. Dank der Internationalen Marx-Engels-Stiftung und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften seien jetzt die letzten Manuskripte von Marx zum dritten Kapitalband herausgegeben worden. "Sensationell" an dieser Edition sei die Tatsache, dass erstmals die Texte, die Engels nach dem Tode Marx' dazu verfasst hat, separiert dargestellt werden und der Leser endlich die Möglichkeit hat, die "jeweiligen Anteile" von Marx und von Engels nachzuvollziehen. So dürfte sich bald klären, ob Engels Marx wirklich "richtig verstanden und in seinem Sinn interpretiert" hat, woran nicht nur der Rezensent zweifelt. Er erkennt zwar an, dass Engels nach dem Tod des Ökonomen in der "prekären" Lage gewesen sei, innerhalb kürzester Zeit die Textfragmente zu ergänzen, findet aber, dass Engels seine Sache "besser machen" und mehr als nur ein "Zwitterwerk" hätte veröffentlichen können.
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