Stephan Schleim

Gehirn, Psyche und Gesellschaft

Schlaglichter aus den Wissenschaften vom Menschen
Cover: Gehirn, Psyche und Gesellschaft
Springer Verlag, Heidelberg 2021
ISBN 9783662622285
Kartoniert, 338 Seiten, 17,99 EUR

Klappentext

Mit Abbildungen. Dieses Buch enthält eine Zusammenstellung von Artikeln zu aktuellen Fragen der Wissenschaften vom Menschen. Es spannt einen Bogen von der Philosophie und Psychologie bis hin zur Biologie, Hirnforschung und Medizin. Der Autor forscht und lehrt nicht nur in diesen Gebieten, sondern schreibt darüber seit über 15 Jahren für ein breites Publikum. Eine Auswahl der 33 wichtigsten Beiträge aus seinem  Blog MENSCHEN-BILDER (Spektrum der Wissenschaft) sind hier in überarbeiteter Form neu zusammengestellt und mit Einführungen und Ausblicken versehen. In sechs Abschnitten behandelt er Grundfragen von Neurophilosophie und -Theologie, Neuroethik, psychischen Störungen, Lebensphilosophie und sexueller Orientierung. Die Bedeutung der wissenschaftlichen Funde für Mensch und Gesellschaft steht dabei an zentraler Stelle. Für den Autor ergänzen sich die drei Sichtweisen "Gehirn, Psyche und Gesellschaft", sodass der Mensch und sein Handeln nicht bloß als die Summe seiner neuronalen Schaltkreise verstanden werden kann. Das Buch schlägt damit auch eine Brücke zwischen Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften, die einander befruchten. Anhand von philosophischen Problemen und Alltagserfahrung wird deutlich, wie diese Perspektiven zusammengehören.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.06.2021

Rezensentin Manuela Lenzen empfiehlt das Buch des Kognistionswissenschaftlers Stephan Schleim mit Einschränkungen. Die Sammlung mit teils älteren Blogeinträgen ist laut Lenzen nicht immer auf der Höhe der Forschung und Diskussion, so beim "Leib-Seele Problem". Andere Themen, wie die Ursachen von Depression, die der Autor mit Wissen um die sozialen Implikationen von Krankheiten angeht, scheinen für Lenzen mit einem überzeugend kritischen Blick versehen. Als Überblick über die wichtigsten jüngeren Debatten zwischen Neurowissenschaften und Philosophie taugt der Band allemal, findet sie.
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