Archiv
Redaktionsblog - Im Ententeich
Stichwort: Feuilletons, Erscheinungsdatum: bis - 6 Artikel
Redaktionsblog - Im Ententeich 18.01.2010 Henryk Broder ist ein Riese! Ganz allein ist er in der Mehrheit gegenüber all den kleinen Feuilletons. Die tapfere kleinere Minderheit aus Freitag, taz, Zeit, Süddeutsche, FAZ und FAS hat in den letzten Wochen ihren ganzen Mut zusammengenommen, um hinter dem anarchistischen Witz Broders den dunkel schimmernden "Fundamentalismus der Aufklärung" bloßzulegen. In einer ganzen Flut von Artikeln zurren sie ihn fest und pieken ihn, wie das Zwergenvölkchen bei Swift. Broder, schrieb Thomas Assheuer in der Zeit, "gibt sich stets Mühe, lustig zu schreiben, aber er meint es bitterernst". Das ist der Unterschied: Seine Gegner sind nicht mal lustig. Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 02.11.2009 Gehen wir mal die Feuilletons der letzten Tage durch.
Fünfzig Jahre Asterix.
Dreißig Jahre Billy-Regal. Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 15.07.2009 Am Ende durfte auf einem dichtbesetzten Podium kurz auch mal die Dame von Google sprechen. Sie sehe gar nicht, wo das Problem sei, sagte Anabella Weisl, die bei Google Deutschland für die Buchsuche zuständig ist: Zwischen den Interessen von Google und den Interessen der Unterzeichner des Heidelberger Appells bestehe doch gar kein Widerspruch. Herzliches Gelächter. Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 27.05.2009 Die CDU hat sich modernisiert. Sie ist wählbar geworden - auch weil sie gelernt hat, nicht mehr mit potenziell rechtspopulistischen Themen Wähler gewinnen zu wollen. Heilsam war da Roland Kochs Scheitern bei der letzten Hessenwahl. Die Wähler haben ihm seinen Versuch, die gute alte Ausländerfeindlichkeit zu mobilisieren, geradezu übel genommen. Das sitzt. Angela Merkel lässt sich mit derartigem chauvinistischen Piefketum ohnehin nicht identifizieren. Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 11.04.2009 Am Donnerstag veröffentlichte der Rechtsanwalt Jan Hegemann im politischen Teil der FAZ einen Artikel, in dem er ein eigenes Leistungsschutzrecht für Presseverleger forderte.
Denn bisher, so der Titel seines Artikels, sind Zeitungen "schutzlos ausgeliefert im Internet".
Wie soll so ein Leistungsschutzrecht aussehen? Von Anja Seeliger
Redaktionsblog - Im Ententeich 30.03.2009 Von Ernst Piper