Yang Lian

Yang Lian wurde 1955 als Kind chinesischer Diplomaten in Bern geboren. Er wuchs in Peking auf und wurde 1974, während der Kulturrevolution und nach Abschluss der Mittelschule, aufs Land verschickt. Nach seiner Rückkehr einige Jahre später schloss er sich 1979 der Zeitschrift "Jintian" an. 1980-83 begann er, im chinesischen Hinterland herumzureisen und sein Wissen über die ursprünglichen Orte chinesischer Zivilisation zu sammeln. Sein herausragendstes Gedicht aus dieser Zeit ist "Nuorilang". Es wurde in der "Kampagne gegen geistige Verschmutzung" (1983/84) so heftig kritisiert, dass er in den Folgejahren in China nichts mehr publizieren konnte. Zum Zeitpunkt des Tiananmen-Massakers 1989 war er im Ausland, wurde aber von der Regierung als persona non grata deklariert. Heute ist er neuseeländischer Staatsbürger und lebt in London als freischaffender Künstler.

Yang Lian: Konzentrische Kreise. Ein Poem

Cover: Yang Lian. Konzentrische Kreise - Ein Poem. Carl Hanser Verlag, München, 2013.
Carl Hanser Verlag, München 2013
Aus dem Chinesischen von Wolfgang Kubin. Yang Lian gilt als einer der einflussreichsten und interessantesten Dichter in China. Sein zuerst 1999 in Shanghai veröffentlichtes Langgedicht Konzentrische Kreise…

Yang Lian: Aufzeichnungen eines glückseligen Dämons. Gedichte und Reflexionen

Cover: Yang Lian. Aufzeichnungen eines glückseligen Dämons - Gedichte und Reflexionen. Suhrkamp Verlag, Berlin, 2009.
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009
Aus dem Chinesischen von Karin Betz und Wolfgang Kubin. Mit einem Nachwort von Uwe Kolbe. Was für Gedichte kann man schreiben in einer Sprache wie dem Chinesischen, an deren Verben sich keine Zeitform…