Victoria Wolff

Victoria Wolff wurde 1903 als Tochter eines jüdischen Lederfabrikanten in Heilbronn geboren. Sie verfasste Reportagen und Reiseerzählungen für renommierte Zeitungen und Zeitschriften, bereiste als Reporterin halb Europa und das revolutionäre Russland. 1932 veröffentlichte sie einen biografischen Roman über George Sand; weitere Romane über die Lebenswelten moderner Frauen folgten. 1933 emigrierte sie mit ihren Kindern aus Deutschland und ließ sich im Künstlerort Ascona nieder, wo sie sich mit Tilla Durieux, Leonhard Frank, Erich Maria Remarque und Ignazio Silone anfreundete. Sie veröffentlichte nun vor allem in der Schweiz, musste das Land jedoch 1939 wegen ihrer illegalen schriftstellerischen Tätigkeit verlassen. Über Nizza und Lissabon gelangte sie 1941 in die USA, wo sie als Drehbuchautorin für Hollywood arbeitete. 1992 starb sie in Los Angeles.

Victoria Wolff: Die Welt ist blau. Ein Sommer-Roman aus Ascona

Cover: Victoria Wolff. Die Welt ist blau - Ein Sommer-Roman aus Ascona. Aviva Verlag, Berlin, 2008.
Aviva Verlag, Berlin 2008
Victoria Wolffs Ascona-Roman ist inspiriert von den Begegnungen der Emigrantin im legendären Künstlerdorf am Monte Verita, das als Kulisse dient für existenzielle Fragen: Wie lässt es sich leben? Im Alltag…