Giacomo Leopardi

Giacomo Leopardi, der als einer der größten italienischen Dichter des 19. Jahrhunderts gilt, wurde 1798 in Recanati geboren. Als er zwanzig Jahre alt war, hatte er schon ein durch und durch pessimistisches Weltbild entwickelt, was sein gesamtes literarisches Schaffen prägen sollte. Er begann seine Dichterlaufbahn im Jahre 1820. Die Helden seiner frühen Gedichte waren meistens Patrioten, die gegen Widrigkeiten ankämpften. Zu Lebzeiten gründete sich sein Ruhm jedoch auf seine Prosaarbeiten, darunter Dialoge und Essays, die er Operette Morali (1827) nannte und seine Gedanken und Briefe. Ab 1833 verschlechterte sich sein seit der Jugend prekärer Gesundheitszustand, und er zog mit seinem Gefährten Rainieri ins wärmere Neapel. Dort lebte und arbeitete er bis zu seinem Tode im Jahre 1837.

Giacomo Leopardi: Die Fortsetzung des Froschmäusekriegs. Eine italienische Zeitsatire über das Zeitalter Napoleons, der Restauration und der Revolutionen bis 1830/31

Cover: Giacomo Leopardi. Die Fortsetzung des Froschmäusekriegs - Eine italienische Zeitsatire über das Zeitalter Napoleons, der Restauration und der Revolutionen bis 1830/31. Königshausen und Neumann Verlag, Würzburg, 2006.
Königshausen und Neumann Verlag, Würzburg 2006
Italienisch-Deutsch. Übersetzung von Heinz G. Ingenkamp. Einführung und Kommentar von Karl-Hans Brungs. Die Paralipomeni sind Leopardis letztes Werk. Sie sind in vier Büchern zu je 45-51 Stanzen eingeteilt.…

Giacomo Leopardi: Das Massaker der Illusionen.

Cover: Giacomo Leopardi. Das Massaker der Illusionen. Die Andere Bibliothek/Eichborn, Berlin, 2002.
Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2002
Aus dem Italienischen von Sigrid Vagt. Ausgewählt und kommentiert von Mario A. Rigoni. Wie Leopardi zu dem Ruf eines eher harmlosen Klassikers gekommen ist, dem allenfalls ein paar schöne, wehmütige Gedichte…