Galsan Tschinag

Galsan Tschinag, eigentlich Irgit Schynykbajoglu Dshurukuwaa, wurde Anfang der vierziger Jahre als jüngster Sohn einer Nomadenfamilie der Tuwa in der Mongolei geboren. 1962 bis 1968 studierte er in Leipzig Germanistik und schreibt seitdem in deutscher Sprache. 1992 erhielt Galsan Tschinag den Adelbert-von-Chamisso-Preis, 1995 erschien der Roman "Zwanzig und ein Tag". Im selben Jahr führte er als Stammesoberhaupt Teile des verstreut lebenden Volkes der Tuwa in einer riesigen Karawane mit 130 schwer beladenen Kamelen, mit Schafen, Hühnern, Hunden und 300 Pferden über fast 2000 Kilometer in seine alte Heimat, das Altai-Gebirge, zurück, aus der es durch stalinistische Zwangsumsiedlung vertrieben worden war. Neben dem Chamisso-Preis wurde Galsan Tschinag 2001 mit dem Heimito-von-Doderer-Preis ausgezeichnet. 2002 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen und 2008 erhielt er den Literaturpreis der deutschen Wirtschaft.

Galsan Tschinag: Das andere Dasein. Roman

Cover: Galsan Tschinag. Das andere Dasein - Roman. Insel Verlag, Berlin, 2011.
Insel Verlag, Berlin 2011
Galsan Tschinag erzählt in seinem neuen Roman eine Liebesgeschichte voller Leidenschaft. Das andere Dasein meint die Chance, auch nach einem großen Verlust noch einmal das Glück zu erleben. Moskau im…

Galsan Tschinag: Das Menschenwild. Eine Erzählung aus dem Altai

Cover: Galsan Tschinag. Das Menschenwild - Eine Erzählung aus dem Altai. Insel Verlag, Berlin, 2008.
Insel Verlag, Frankfurt a.M. 2008
Hünej, eine junge Frau aus dem Altaigebirge, wird von einem großen, starken und überall behaarten "Menschenwild" geraubt, verbringt mit ihm einen Winter in der Wildnis des Hochgebirges und fasst schließlich…

Galsan Tschinag: Die Rückkehr. Roman meines Lebens

Cover: Galsan Tschinag. Die Rückkehr - Roman meines Lebens. Insel Verlag, Berlin, 2008.
Insel Verlag, Frankfurt am Main 2008
Mit "Die Rückkehr" legt Galsan Tschinag, Schamane, Bestsellerautor und Stammesoberhaupt, seine Autobiografie - in Romanform - vor: Nach vielen Jahren des Unterwegsseins kehrt er zu seinem Volk, den Tuwa-Nomaden…

Galsan Tschinag: Die neun Träume des Dschingis Khan. Roman

Cover: Galsan Tschinag. Die neun Träume des Dschingis Khan - Roman. Insel Verlag, Berlin, 2007.
Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007
Neun: die heilige Zahl der Nomaden. Galsan Tschinag erzählt in diesem außerordentlichen historisch-psychologischen Roman mit archaischer Sprachgewalt das Leben des Dschingis Khan: In neun Tag- und Nachtträumen…

Galsan Tschinag: Auf der großen blauen Straße. Erzählungen

Cover: Galsan Tschinag. Auf der großen blauen Straße - Erzählungen. Unionsverlag, Zürich, 2007.
Unionsverlag, Zürich 2007
Als der Junge aus der mongolischen Steppensiedlung in Deutschland ankommt, gibt es viel zu staunen und zu lernen. Es treten in sein Leben: die verrückten Kommilitonen aus aller Herren Länder auf der Suche…

Galsan Tschinag: Das geraubte Kind. Roman

Cover: Galsan Tschinag. Das geraubte Kind - Roman. Insel Verlag, Berlin, 2004.
Insel Verlag, Frankfurt am Main 2004
Galsan Tschinag erzählt eine Tuwa-Legende aus der Mongolei des 18. Jahrhunderts. Ein Nomadenjunge, Hynndynn, wächst bei Pflegeeltern auf, nachdem seine Mutter kurz nach seiner Geburt gestorben ist. Ihm…

Galsan Tschinag: Tau und Gras. Erzählungen

Cover: Galsan Tschinag. Tau und Gras - Erzählungen. Unionsverlag, Zürich, 2002.
Unionsverlag, Zürich 2002
Galsan Tschinag erzählt hier die Geschichten, die der Stoff seiner Kindheit sind und die sich in seine Erinnerung eingegraben haben. Geschichten von seiner weitverzweigten Familie, von Festen, Heimsuchungen,…

Galsan Tschinag: Dojnaa. Erzählung

Cover: Galsan Tschinag. Dojnaa - Erzählung. A1 Verlag, München, 2001.
A1 Verlag, München 2001
Dojnaas Heimat ist das weite mongolische Hochland. Sie führt dem Vater seit dem Tod ihrer Mutter den Haushalt und lernt von ihm das Jagen. Obwohl im heiratsfähigen Alter, betrachtet sie das Thema Liebe…

Galsan Tschinag: Der weiße Berg. Roman

Cover: Galsan Tschinag. Der weiße Berg - Roman. Insel Verlag, Berlin, 2000.
Insel Verlag, Frankfurt am Main 2000
Die weite Steppe der Tuwa-Nomaden in der Mongolei ist seine Heimat, hier wandern und stehen die Jurten seiner Sippe, seiner Vorfahren. Doch Dshurukuwaa besucht die ferne Schule, geht den "Weg des Wissens".…