Efeu - Die Kulturrundschau - Archiv

Bühne

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Efeu - Die Kulturrundschau vom 02.01.2025 - Bühne

Besprochen wird Armin Fuhrers unter dem Titel "Sextropolis" erschienene Biografie der Schauspielerin und Tänzerin Anita Berber (Tsp).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 31.12.2024 - Bühne

Jens Fischer unterhält sich für die taz (nord) mit Intendantin Sonja Anders, die im Sommer 2025 von Hannover zum Thalia Theater in Hamburg wechselt. "Dass Herkunft nicht stigmatisieren und von der Theaterkunst als Lebensmittel ausschließen muss, ist aus Anders' eigenem Werdegang zu lesen. Und es soll Folgen haben. 'Ich möchte vermitteln, dass Theater nicht beißt. Dass man nicht blöd ist, wenn man nicht alles sofort versteht, weil die Kunstform inzwischen doch recht hochgejazzt ist. Die Sprache, die Bilder, das assoziative Erzählen können überfordern. Ich habe mir das selbst angeeignet und das Theater für mich entdeckt.'" Und so gibts jetzt bei Anders "achtsam aufklärerische Helden" und "Selbstverständigungsabende für LGBTQ+-Communitys, PoC, Kinder und Enkel türkischer Gastarbeiter, Polizist:innen, perspektivlose Jugendliche, Betroffene von rassistischer und klassistischer Ausgrenzung, Fußballfans, alte weiße gescheiterte Männer, junge weiße gescheiterte Frauen".

Efeu - Die Kulturrundschau vom 30.12.2024 - Bühne

In der FR gratuliert Sylvia Staude dem Choreografen William Forsythe zum 75. Geburtstag. Besprochen werden Hiroko Tanahashis und Max Schumachers Inszenierung des Stücks "Trojan Horse" nach Homer am TD Berlin (taz) und Bárbara Lluchs Inszenierung von Puccinis Oper "La Bohème" bei den Tiroler Festspielen in Erl (Standard).
Stichwörter: Forsythe, William

Efeu - Die Kulturrundschau vom 28.12.2024 - Bühne

Weitere Artikel: Im Tagesspiegel würdigt Frederik Hanssen Bernhard Glocksin, der seit zwanzig Jahren als künstlerischer Leiter der Neuköllner Oper fungiert. In der Welt kürt Jakob Hayner die zwölf besten Theaterstücke des Jahres. Besprochen werden Florian Thiels Inszenierung von Ödön von Horvaths "Glaube Liebe Hoffnung", das vom Stadttheater Bremerhaven in der ehemaligen Theodor-Storm-Schule gezeigt wird (taz)
Stichwörter: Glocks, Storm, Theodor

Efeu - Die Kulturrundschau vom 27.12.2024 - Bühne

"Die Krume Brot." Bild: Ingo Höhn.

Paradigmatisch für die aufregende Entwicklung des Theaters Basel ist für Welt-Kritiker Jakob Hayner Lukas Bärfuss' Stück "Die Krume Brot", inszeniert von Antú Romero Nunes, das ohne reguläres Bühnenbild auskommt. Die Geschichte von Adelina, einer armen italienischen Einwanderin, wird von den Schauspielern statt mit Requisiten mit vollem Körpereinsatz erzählt, der Hayner an das Berliner Ensemble unter Brecht denken lässt:  "Antú Romero Nunes lässt alles auf der leeren Bühne spielen und versucht gar nicht erst, die ärmlichen Lebensverhältnisse mit üppigen Theatereffekten auszustatten. Sein rasantes Erzähltheater sagt: Man kann's sich vorstellen. Und das begeisterte Publikum stimmt zu. (…) Es braucht nicht viel, um alles zu spielen. Vor lauter Video-Einsatz und Bühnenmaterialschlachten wird diese Essenz des Theaters gelegentlich vergessen. Am Ende geht es um den Körper des Schauspielers und die Fantasie des Publikums."

Besprochen werden außerdem Gaetano Donizettis "La Fille du régiment" an der Bayerischen Staatsoper in der Inszenierung Damiano Michielettos (FAZ) und Jacques Offenbachs "Robinson Crusoé" in Felix Seilers halbszenischer Inszenierung an der Komischen Oper Berlin (Tagesspiegel).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 24.12.2024 - Bühne

Szene aus "Die Regimentstochter". Foto: G. Schied

Gaetano Donizettis Oper "Die Regimentstochter" über das von 50 französischen Soldatenadoptivvätern betreute Findelkind Marie, das sich später als Adlige entpuppt, ist schon "wunderlich" genug, findet Reinhard J. Brembeck in der SZ. Aber was Damiano Michieletto da mit Sunnyi Melles, Xabier Anduaga und Pretty Yende auf die Bühne der Bayrischen Staatsoper in München gebracht hat, grenzt für Brembeck an ein Wunder, nicht nur wegen der neun hohen Cs von Anduaga. "Regisseur Michieletto lässt in historischen Uniformen, Livree und Reifröcken spielen, er unterläuft die so evozierte Steife des Ancien Régime durch Tapsigkeit und Trotteltum, durchs Linkische und Lebensfremde, durchs Komische und Klamaukhafte. Das macht dieses Kostümtheater zu einem Genuss. 'Die Regimentstochter' beschreibt das Absterben einer überlebten Gesellschaftsordnung und das Aufkommen einer revolutionär neuen, den Übergang vom Feudalismus zur Romantik. Es gehört wenig Fantasie dazu, das aufs Heute zu projizieren, wo weltweit die Nachkriegsordnung zusammenbricht, ohne dass allerdings das Neue klar erkennbar wäre. Über dessen Beschaffenheit wagt Michieletto keine Prognose. Er nimmt Donizettis Gesellschaftsanalyse ernst, er sieht die Parallele zum Heute, aber überfrachtet das Stück nie mit bierernster Gescheitmeierei."

Weitere Artikel: In der taz staunt Tom Mustroph, wie oft Brigitte Reimanns Roman "Franziska Linkerhand" dieses Jahr für deutsche Bühnen adaptiert wurde.

Besprochen werden Felix Seilers Inszenierung von Jacques Offenbachs "Robinson Crusoé" an der Komischen Oper (Tsp), James Wiltons Tanzstück "Midwinter" am Theater Osnabrück (taz) und Robert Carsens Inszenierung von Jean-Philippe Rameaus Opéra-ballet "Les Fêtes d'Hébé" an der Pariser Opéra-Comique (Welt).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 23.12.2024 - Bühne

Szene aus "Vatermal" am Gorki-Theater Berlin © Ute Langkafel MAIFOTO

Necati Öziris Buch "Vatermal" stand 2023 auf der Shortlist des deutschen Buchpreises und "war wochenlang in aller Munde", erinnert nachtkritiker Vincent Koch. Jetzt hat Hakan Savaş Mican den Roman für das Gorki Theater Berlin adaptiert und so seine Reihe über postmigrantische Literatur weitergeführt. Es geht um den jungen Arda, der eine Autoimmunkrankheit hat, und nach seinem Vater Metin sucht, der sich Richtung Türkei aus dem Staub gemacht hat. Dem Kritiker gefällt aber vor allem, wie Mican die Rolle von Ardas Mutter Ümran angelegt hat, nämlich "so richtig schön rotzig": "Die Frau will einfach keine Big Macs mehr verkaufen! In einer Szene gibt sie ein Liebeslied zum Besten, leise rieselt der Papier-Schnee, die Kinder klammern sich an ihre Beine. Mitten in dieser Nummer switcht sie plötzlich in eine betont freundliche McDonald's-Verkäuferin: 'Im Menü oder einzeln?' Es ist großartig, wie sie diese Figur mit Leben füllt. Ardas Schwester findet bei Flavia Lefèvre schöne Nuancen für das Verschmitzte ihrer Rolle, sagt zu ihrem Bruder: 'Du Schlaubischlumpf'."

SZ-Kritiker Peter Laudenbach freut sich, dass Mican die Geschichte weit ab von optischem Realismus als knallige Bühnenshow inszeniert hat: "Doğa Gürer tritt als Arda im eleganten schwarzen Anzug mit Fliege auf, ein cooler Crooner, die Haare entschlossen nach hinten gegelt wie ein Sänger aus einer altmodischen Las-Vegas-Show (Kostüme: Sylvia Rieger). Gorki-Star Sesede Terziyan und Flavia Lefèvre spielen Ardas Mutter Ümran und seine Schwester Aylin in knallroten Outfits und mit Vergnügen an Gesangseinlagen: Souveräner Show-Auftritt statt Sozialkitsch mit Migrantenfolklore." In der taz hebt Tom Mustroph ebenfalls vor allem die Frauenfiguren hervor.

Weiteres: Tom Mustroph berichtet für die taz über einen Theaterabend zum Thema Long Covid im Hebbel am Ufer in Berlin, organisiert von der Theatergruppe Showcase Beat Le Mot. Besprochen werden Amir Reza Koohestanis Adaption von Kafkas "Der Prozess" am Theater Freiburg (nachtkritik), Selen Karas Liederabend "Istanbul. Ein musikalischer Abend" am Theater Essen (nachtkritik), Juli Mahid Carlys Inszenierung von Till Wiebels Stück "Vier Piloten" am Schauspielhaus Bochum (nachtkritik) und Simon Eichenbergers Inszenierung von Jacques Offenbachs Oper "Die Reise zum Mond" am Theater Regensburg (nmz).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 21.12.2024 - Bühne

Besprochen werden die Uraufführung von Gordon Kampes Familienoper "Sasja" in der Inszenierung von Sebastian Bauer am Theater Münster ("ein ideales Exempel dafür, dass Kinder U12 sehr wohl Metaphern, Abstraktionen, Symbole angemessen gut verstehen und geistig Werke knacken, welche über die Dauer einer Schuldoppelstunde hinausreichen", versichert nmz-Kritiker Roland H. Dippel, der insbesondere "Kampes beglückend schillernde, pulsierende und perkussive Musik" lobt), Pınar Karabuluts Inszenierung von Katja Brunners "Der Zähmung Widerspenstigkeit" am Deutschen Theater Berlin ("Wie sieht der Bühnenaufstand aus? Wie eine feministische Nummernrevue", seufzt nachtkritiker Jakob Hayner, Tsp.), die Choreografien "Earth Works" von Sergiu Matis und "The Infinite Gesture" von Ixchel Mendoza Hernández im Radialsystem in Berlin (Tsp), Roman Senkls digitales Theaterstück "Das Haus" am Burgtheater Wien (nachtkritik), Redjep Hajders Adaption von Tijan Silas Roman "Radio  Sarajevo" am Theater Ingolstadt ("politisches Theaters mit interkultureller Ausrichtung", das nachtkritiker Wolfgang Reitzammer zufrieden stellt), die Uraufführung von Robert Maximilian Rauschs "Oase*", inszeniert von Simon Jensen am Theaterhaus Jena ("eine wirklich gelungene APOKALYPTISCHE KOMÖDIE", lobt Matthias Schmidt in der nachtkritik), das Musical "Elisabeth" von Michael Kunze und Sylvester Levay in der Alten Oper Frankfurt (FR), Neil Simons Komödienklassiker "Sonny Boys" im Josefstadt-Theater in Wien (Standard) und Shakespeares "Der Sturm" am Londoner Theatre Royal Drury Lane mit Sigourney Weaver in der Rolle des Prospero (SZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 20.12.2024 - Bühne


"Salome." Foto: Annemie Augustijns.

In knallig scharfen Bildern überzeugt Richard Strauss' "Salome" an der Oper Antwerpen, inszeniert von Ersan Mondtag als "Paradox des Skandalstücks als Repertoireschlager, ein schneller Thriller, vibrierend vor Fin-de-siècle-Nervosität. Darin fordert eine sehr junge Frau, so die bekannte ungeheuerliche Begebenheit, dafür, dass sie sich vor dem Stiefvater auszieht, den Kopf eines heiligen Mannes", berichtet Holger Noltze für die FAZ. Das machthungrige Gehabe auf der Bühne erinnert ihn bisweilen an Putin und Lukaschenko: "Dass nichts gut ist im Hause Herodes, wussten wir ja schon, doch wie Ersan Mondtag die Dinge hier Fahrt aufnehmen lässt Richtung Untergang, vorangetrieben von einer unerbittlich durchdrehenden Drehbühne, ein Karussell des Horrors, ist schon bemerkenswert. Auch der Sinn für die kleine Geste, einen Rest von Komik, den Aberwitz dieser Dunkelwelt."

Nachtkritikerin Sophie Diesselhorst interviewt die syrische Choreografin Mey Seifan zum Sturz des Assad-Regimes und zur Zukunft der syrischen Tanzszene. Gerade in den schwierigen Umbruchzeiten ist die Kunst für sie unverzichtbar: "Nach den ersten Aktionen auf der Straße und auf den verschiedenen Plattformen wird es vor allem darum gehen, Kunst in Bildung und öffentliche Diskurse einzubringen. Institutionen wie Museen, Schulen und Kulturzentren sollten verstärkt mit betroffenen Communities zusammenarbeiten, um langfristige Formate zu entwickeln. Gleichzeitig muss die Kunst ihre kritische Unabhängigkeit wahren - sie darf nicht angepasst oder bequem werden, sondern muss unbequem bleiben, um wirkliche Veränderungen anzustoßen."

Dem Standard liegt ein juristisches Gutachten zu den Missbrauchsvorwürfen um Herbert Föttinger vor (unser Resümee), der seit 2006 Direktor des Theaters in der Josefstadt ist. Dass die Vorwürfe gegen ihn nicht haltlos sind, "zeigen Stellungnahmen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Theaters in einem Gutachten der Arbeitsrechtsexpertin Michaela Windischgrätz, das dem Standard vorliegt. In mehreren Fällen habe der Intendant demnach Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beleidigt, angebrüllt, sexuell belästigt und sei sogar körperlich übergriffig geworden. Einige der Vorwürfe würden laut dem Gutachten eine Entlassung Föttingers juristisch rechtfertigen." Ein Gegengutachten der mit der Theaterleitung eng verbundenen Kanzlei Dorda kommt zu einem gegenteiligen Schluss, ein Abschlussbericht soll an diesem Freitag veröffentlicht werden.

Weiteres: Trotz des vom Senat festgezurrten Sparkorsetts kann die auf 500 Millionen Euro veranschlagte Sanierung der Komischen Oper in Berlin erst einmal weitergehen, melden die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau mit Bezug auf die dpa. Das Van-Magazin spricht mit Julian Wendel, dem Behindertenbeauftragten der Stadt Würzburg über Behindertenfeindlichkeit und Inklusion am Theater.

Efeu - Die Kulturrundschau vom 19.12.2024 - Bühne

Szene aus "Strawinsky". Foto: © Jesús Vallinas

Nach fünfzehn Jahren verabschiedet sich der Spanier Goyo Montero als Ballettdirektor des Staatstheaters Nürnberg mit einer "tiefschwarzen Vermessung der Welt", staunt Dorion Weickmann in der SZ: Gemeinsam mit Marco Goecke, dessen Posten am Staatsballett Hannover Montero übernimmt, inszeniert er einen Strawinsky-Doppelabend, bestehend aus den Stücken "Scènes de ballet" und "Feuervogel". Zu sehen ist ein "Bilderbogen, der Paare manisch zusammenzwingt und brachial auseinandertreibt. Mit nähnadelscharfen Schritten eilen sie herein, schieben sich spreizbeinig ins Blickfeld, nur um ein paar Umarmungen später wieder im lichtlosen Abseits zu verschwinden. Meisterlich legt Goecke das martialische Unterfutter der Komposition frei. Statt muntere Notenläufe mit filigranen Sprüngen zu illustrieren, kreiseln die Tänzer wie irrwitzige Geschosse um die eigene Achse. Solche Momente des Widerstands bremsen die musikalische Strömung aus und rufen Weltkriegserinnerungen wach. Nach 1945 sind der militärischen Hydra mehr Köpfe gewachsen als je zuvor. Es droht: die totale Auslöschung. Auch das zeigt Goecke: ein Flüstern, ein Schuss, ein fallender Körper. Die Welt steht still. Der Vorhang fällt. Goyo Monteros 'Feuervogel' spinnt den Faden dieser Apokalypse fort."

Das dürfte Berlins Kulturinstitutionen erst recht die Tränen in die Augen schießen lassen: Gerade erst hat mit der Neuen Staatsoper, kurz NEST, ein Haus mit 250 Plätzen für die jüngere Generation und Experimentelles, in Wien eröffnet, zudem ist ein neues Musicaltheater am Prater geplant, weiß Jacob Hayner in der Welt. Zudem "rühmt sich die Stadt, dass der Doppelhaushalt 2024/25 für die Kultur 23 Prozent mehr an Ausgaben vorsieht, darunter allein 137 Millionen Euro für die Theater. (…) Eine Kulturmetropole mit Strahlkraft zieht Investoren und Mäzene an. So ist der Bau der NEST, die zur Wiener Staatsoper gehört, weitgehend von der Familienstiftung Haselsteiner finanziert worden. Und das neue Theater am Prater soll privat geführt werden, in 'strategischer Partnerschaft' mit der Stadt. Könnte es sein, dass eine starke öffentliche Förderung auch Privatförderern als Anreiz dient? Es wirkt jedenfalls deutlich Erfolg versprechender als das Berliner Rezept, den an den Rand der Geschäftsfähigkeit gebrachten Kultureinrichtungen nun von oben 'Eigenverantwortung' zu dekretieren."

Weitere Artikel: Im Tagesspiegel spricht der Schauspieler Stephan Hellweg, der mit der Performancegruppe Showcase Beat Le Mot mit dem Stück "Raven mit Long Covid" auf der Bühne des Berliner HAU Hebbel am Ufer steht, über das Leben mit Long Covid. Nachtkritikerin Sabine Leucht blickt auf die Kulturkürzungen in München.

Besprochen werden Kat Válasturs Soloperformance "Dive into you" im HAU 2 (taz, Tsp), Jossi Wielers Inszenierung von Sophokles' Tragödie "Die Frauen von Trachis" am Zürcher Schauspielhaus (FAZ), Lucia Wunschs Inszenierung von Hannah Zufalls "Der Lügenprinz" nach Henrik Ibsens "Peer Gynt" am Berliner Ensemble (nachtkritik) und Thomas Köcks Inszenierung "Proteus 2481" an den Münchner Kammerspielen und Luise Voigts Inszenierung von Björn SC Deigners Fortsetzung zu Bertolt Brechts "Die Gewehre der Frau Carrar" am Münchner Residenztheater (Welt).