Um die Zukunft der Oper in Südkorea muss sich Sophie Klieeisen in der FAZ keine Sorgen machen. Die Oper als Kunstform kam zwar erst spät ins Land, findet aber trotz nicht idealer Infrastruktur großen Anklang: "Keines der Häuser hier hat ein Ensemble. Die Koreanische Nationaloper, im Jahr 2000 als Aushängeschild gegründet und direkt dem koreanischen Kulturminister unterstellt, hat nicht einmal ein eigenes Haus. Woher kommt diese Begeisterung für Oper in Korea? Vielleicht, lächelt der Intendant der Koreanischen Nationaloper Choi Sang Ho, sei es die Erfahrung des Leids des zwanzigsten Jahrhunderts, das den Koreanern in der Stimme liege. Bei aller Modernität und rasenden Entwicklung der letzten Jahrzehnte hätte das Land eine 'tiefe Sehnsucht nach Innerlichkeit bewahrt'. Die Oper korrespondiere mit der koreanischen Mentalität, die Choi als 'Spannung zwischen Pflicht und Gefühl' beschreibt. 'Sie entspricht unserer asiatischen Vorstellung von Hingabe und Schicksal.'
Weiteres: Die Nachtkritikergehen ins Archiv und laden noch einmal Nicola Bremers Essay zu der Frage hoch, ob uns die Postdramatik abgestumpft hat und wir eine Empathieschulung brauchen.
Besprochen wird: Die Ausstellung "Ausgefallene Stücke. (Un)mögliche Spielräume am bat-Studiotheater zwischen Mauerbau und friedlicher Revolution" an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch (taz).
In der FAZ macht sich Jürgen Kesting Sorgen um die Zukunft der Oper: viele Häuser sind nur halb voll, die Zahl der Abonnements sinkt - und die Sängerinnen und Sänger sind auch nicht mehr, was sie einmal waren: "Die besten Kenner - etwa der amerikanische Kritiker Conrad L. Osborne ('Opera as Opera') wie der Dirigent Will Crutchfield - stimmen darin überein, dass die Stimmen der Diva für die göttliche Weiblichkeit und des Divo für die virile Männlichkeit rar geworden sind. Die Stimmen fast aller Aida- oder Tosca-Soprane der letzten vier Jahrzehnte haben nicht länger das Format des Soprans etwa von Renata Tebaldi. Selbst Domingo ist, so Conrad L. Osborne, 'nur zwei Drittel von Franco Corelli'. Nach Gesprächen mit über hundert Experten - Dirigenten und Agenten, Gesangslehrern und Kritikern - über die Frage 'where have the great big voices gone' sprach der Historiker Andrew Moravcsik die Befürchtung aus, dass die Musikdramen von Verdi und Wagner wegen des Fehlens geeigneter Sänger bald kaum noch aufgeführt werden können."
Christine Dössel erinnert in der SZ an den verstorbenen Bühnen- und TV-Schauspieler Peter Sattmann. An den ebenfalls verstorbenen Bühnenschauspieler Roman Kaminski verfasst wiederum Simon Strauß in der FAZ eine persönlich gefärbte Hommage, in der BlZwidmet sich Ulrich Seidler dem Andenken Kaminskis. Christoph Becher lässt in der nachtkritik sein Opernjahr 2025 Revue passieren.
In der Zeit rollt Volker Hagedorn die Geschichte "einer der verrücktesten Opern des 20. Jahrhunderts" auf, geschrieben von Julia Kerr, Mutter der Autorin Judith Kerr. "Der Chronoplan" sollte 1933 aufgeführt werden, dazu kam es nie, die Familie Kerr musste vor den Nazis fliehen. Nun wird sie "demnächst mit 93 Jahren Verspätung auf der Bühne des Staatstheaters Mainz landen. Und sie bringt nicht nur die Berliner Luft aus den letzten Tagen der Demokratie mit, dazu eine Musik zwischen den Zeiten, sondern auch die Geschichte einer Frau, die zwar ihr Leben retten konnte und das ihrer Familie dazu, die aber als hochbegabte Komponistin verstummte", erklärt Hagedorn. Worum geht's? "Die Oper ist Science-Fiction und Gegenwartssatire in einem. Albert Einstein, Heldenbariton, fliegt mit den mutigsten seiner Gäste in die Vergangenheit, landet unfreiwillig im England des Jahres 1805 und sammelt dort den jungen Dichter Lord Byron auf, der vom Berlin des Jahres 1929 ziemlich entsetzt ist ... Dazu ist es eine Who's-who-Oper. Berühmte Zeitgenossen auf der Bühne, unverschlüsselt, das hat es bis dahin nicht gegeben: Der Komponist Richard Strauss, der Schriftsteller Gerhart Hauptmann, der Maler Max Liebermann, der Dramatiker George Bernard Shaw - mit allen unterhielt Alfred Kerr beste Kontakte, auch mit seinem treuen Leser Einstein."
Nicht nur der Heldin Doris aus Irmgard Keuns Großstadtroman "Das kunstseidene Mädchen" begegnettaz-Kritiker Jens Fischer in Philip Stemanns Figurentheater-Adaption in der Arbeitnehmerkammer Bremen. Die Autorin und ihr tragisches Schicksal selbst spiegelt sich in der Figur wider, beladen mit "existenzieller Trauer", so der Kritiker. Diese Kombination funktioniert ausnehmend gut: "Jeanette Luft gibt der Doris-Puppe die görenfrech sprudelnde Stimme, eine Hand und auch die baumelnden 'Beene'. Im Gesicht der Figur ist die bleiche Traurigkeit von Beginn an vom Glanz puppenhafter Schönheit übertüncht. Luft ergänzt die Starrheit mit schier unzerstörbarem Optimismusstrahlen. Sie liebäugelt, lächelt, auf dass auch die Puppenaugen in müder Kessheit zu funkeln scheinen, und das von Keun beschriebene 'weinende Lachen' den großen, frechen Mund umspielt. So kann Doris in naiver Trotzigkeit gegen enttäuschte Hoffnungen anschnoddern und ironisieren, dass sie gerade nicht anders überleben könne als durch unterwürfige Affären mit reichen Männern."
Peter Ronnefelds einzige Oper "Die Ameise", inszeniert von Kateryna Sokolova, tritt sechzig Jahre nach dem Tod des Komponisten einen "späten Siegeszug" an, berichtet Judith von Sternburg für die FR aus der Oper Bonn. Ein eingeknasteter Gesangslehrer versucht im Gefängnis einer Ameise das Singen beizubringen, bis sie unglücklicherweise zertreten wird: "Die Musik: Sicher und waghalsig, vonprofundem Unernst, aber großer Raffinesse. Unverschämt anspruchsvoll die Struktur, souverän der Umgang mit Anzitierungen der Musikgeschichte von der rhythmisch fies eingebauten Gregorianik bis zum bröckligen Bigbandjazz. Originell und farbenreich die Instrumentierung. Ein großes Orchester (selten gewaltig eingesetzt) steht zur Verfügung, aber auch Kochlöffel auf Töpfen sind vorgesehen. Der Komponist muss Richard Strauss und Puccini gut kennen, aber süffig schreibt er nicht. Vor allem aber und trotz langer instrumentaler Passagen: Ja, das ist eine Oper, eigen und modern, aber eine Feier dermenschlichen Stimme."
Weiteres: Die Nachtkritikerblicken auf das Theaterjahr 2025 zurück.
Auf den Spuren Joseph Roths begleitet Jakob Hayner für die Welt den Regisseur Jan-Christoph Gockel und eine Schauspieler-Truppe vom Wiener Volkstheater und vom Nationaltheater Lwiw, früher Lemberg. In einer Kooperation haben die beiden Theater das Stück "Ukrainomania" geschaffen, das erst in Wien und dann in Lwiw gezeigt werden wird, erklärt Hayner. Es ist "eine wechselseitige Befragung zwischen Wien und Lwiw, mit dem in Identitätsfragen notorisch unzuverlässigen Roth als Vehikel. Der schrieb in den 1920ern als Feuilletonist und Reisereporter über die 'Ukrainomanie', die exotistische Begeisterung für den ukrainischen Nationalismus in Metropolen wie Wien und Berlin. Roth hingegen fürchtete eine Bedrohung für das utopische Vielvölkergemisch Galiziens. Seinen seismografischen Sinn für kommende Katastrophen bringen Gockel und Philipp als Revue auf die Bühne. Für sie ist Roth kein Nostalgiker, sondern ein hochaktueller Experte für Zusammenbruchsszenarien."
Außerdem: Heide Rampetzreiter berichtet in der Presse darüber, wie an der Wiener Volksoper Schulklassen in einem mehrjährigen Prozess ein Musical erarbeiten. Sarah Alberti besucht für monopol eine Ausstellung über Christoph Schlingensief im Leipziger Kunstverein 47m Contemporary.
Besprochen werden "East Side Story - A German Jewsical" von Juri Sternburg im Berliner Gorki-Theater und Sandra Strunz' "Play Auerbach!" an den Münchner Kammerspielen als Doppelrezension (Zeit), Alexandra Liedtkes Inszenierung "Der zweite Kirschgarten" frei nach Tschechow in der Neuköllner Oper Berlin (Tagesspiegel), Simon Stones "Ferienhaus" am Wiener Burgtheater (Welt) und Martina Gredlers Version von "Der brave Soldat Švejk" im Wiener Schubert-Theater (Standard).
Szene aus "In Frisco ist der Teufel los". Bild: Monika Rittershaus Über tausend mal wurde Guido Masanetz' "In Frisco ist der Teufel los" seit der Premiere 1962 am Berliner Metropoltheater aufgeführt, "in siebzig verschiedenen Inszenierungen - aber immer nur in der DDR und im sozialistischen Ausland", weiß Frederik Hanssen, der sich im Tagesspiegel umso mehr freut, dass das Stück nun in der Inszenierung von Martin G. Berger auch auf die Bühne der Komischen Oper kommt: Der "sorgt für eine quirlige szenische Umsetzung dieses Klassenkampficals, das von Hafenarbeitern und Matrosen erzählt, denen es in einem Akt der kollektiven Solidarität gelingt, einer fiesen Millionärin eine Immobilie in Premiumlage wegzuschnappen, um es in ein Seemannsheim zu verwandeln. Zweifellos trug der Ort der Handlung - die US-Westküste - zur Attraktivität bei, die das Stück hinter dem Eisernen Vorhang genoss." Und für die Musik hat Masanetz "genau hingehört bei der transatlantischen Konkurrenz, souverän würzt er den Sound der Weimarer Operette … mit akustischen Amerikanismen der 1950er Jahre."
Weitere Artikel: Wiebke Hüster liegt in der FAZ der amerikanischen Ballerina Chloe Misseldine zu Füßen, spätestens nachdem Misseldine in Rom den "Tanz der Zuckerfee" aus Tschaikowskys "Nussknacker" tanzt: "Misseldines Tanz transzendiert diese musikalische Paradenummer und gibt uns das Gefühl, etwas über die Tänzerin und die Fee zu erfahren, die Fee in der Ballerina zu erkennen."
Besprochen werden außerdem: Wolfram Kochs Hommage "Zack. Eine Sinfonie" für und nach Daniil Charms im Schauspiel Frankfurt (FR), der Tanzabend "Waves and Circles" am Bayerischen Staatsballett (SZ) und Jörg Pohls und Regisseur Rocko Schamonis Inszenierung "Die Ritter des Mutterkorns" am Basler Theater (Welt).
Schillers "Die Räuber" im Deutschen Theater Berlin ist in der modernisierten Inszenierung von Claudia Bossard entschieden daneben gegangen, befindetNachtkritiker Christian Rakow, der sich damit in die Tiefen des Cringe begeben hat. Schillers Geschichte von einer Familienintrige und vom revolutionär angehauchten Brandschatzen wird auf Krampf auf Postmodern gebürstet: "Zwei Stunden Schiller-Revue, in denen das Drama, auf die Highlights eingedampft, in stochernden Monologen an die Rampe getragen wird. Ein paar Fremdtexte sind auch dabei und alles, was an Stichpunkten zu Schillers Bombenworten einfällt, was sich geil heutig übersetzen lässt, was einfach so ein cooler Kommentar ist. Eine Probebühnen-Blitzmerkerei jagt die nächste, garniert mit feschem Englisch, 'Guys, come on!', das immer klingt, als habe jemand die Kandidaten für das 'Jugendwort des Jahres' in den Meldungstext der 'Tagesschau'-Sprecherin geschmuggelt. (…) Über die Fähigkeiten des Ensembles lässt sich an diesem Abend nichts berichten. Man kennt sie besser. Heute sind sie vorwiegend als Vogelscheuchen aufgestellt, damit die Eulen der Weisheit sich ja nicht niederlassen.'
Auch Peter Laudenbach kann in der SZ nur müde seufzen. Die Inszenierung gerät "maximal plakativ: In der ersten Szene treten die vier Darsteller als sprechende XXL-Reclam-Hefte auf (Kostüme: Andy Besuch). Logisch, Klassiker sind das Zeug, das es ins kleine Gelbe geschafft hat. Zur Strafe oder als Haltbarkeitstest müssen sie dann die Kraftmeiereien, oder, um es vornehmer zu sagen: die Dekonstruktionen des Regietheaters und seiner strebsamen Nachwuchskräfte über sich ergehen lassen." Christine Wahl schließt sich im Tagesspiegel der Kritik an.
Besprochen werden: Hervés Oper "Le Petit Faust", inszeniert von Sammy El Ghadab am Théâtre Athénée in Paris (FAZ), Andrea Breth inszeniert "Ein deutsches Leben", die Lebensgeschichte von Brunhilde Pomsel, Goebbels' Sekretärin, am Theater in der Josefstadt, das Stück ist von Christopher Hampton geschrieben worden und basiert auf dem Buch von Thore Hansen (FAZ), Lena Braschs und Juri Sternburgs "East Side Story - A German Jewsical" am Berliner Gorki-Theater (taz), Virginia Woolfs "Orlando", inszeniert von Martin Laberenz am Schauspielhaus Bochum (Nachtkritik), Ödön vonHorváths "Geschichten aus dem Wiener Wald", inszeniert von Rieke Süßkow am Wiener Volkstheater (NZZ).
Simon Stones Ibsen-Projekt "Das Ferienhaus" am Burgtheater Wien versammelt eine Familie, deren Zerstörungsmechanismen man über drei Stunden zusehen kann. "Dass alle hier zumindest einen Spleen haben, sieht man augenblicklich", meintnachtkritiker Reinhard Kriechbaum. "Dass das aber nicht bloß harmlose Neurosen sind, sondern ruinöse Seelenlasten, die sich über Generationen aufgetürmt, gar multipliziert haben, wird erst allmählich klar." Das ist vor allem ganz großes Schauspielertheater, schwärmt in der FAZ Simon Strauß: "Die Minichmayr. Die Peters. Den Maertens. Den Koch. Und genauso alle anderen, bislang vielleicht weniger bekannten: Die Hackl. Den Wächter. Die Matuschek..." Aber vor allem imponiert ihm Birgit Minichmayr als missbrauchte Nichte, die am Ende das Haus abfackelt: Wie sie "hier als Caroline auftritt, wie sie die Qual ihrer Erfahrung langsam ans Licht kommen lässt, das ist ein Ereignis, für das allein sich der Abend lohnt. In näselnd nervösem Tonfall begrüßt und verschreckt sie alle, führt ihnen als wandelnde Katastrophe vor, was hinter dem mühsam gerade gehaltenen Familiensegen an Grausamkeit steckt. Laut, bedrohlich, mit jener komödiantisch getarnten Aggressivität, mit der sie schon damals in Luc Bondys Inszenierung vom 'König Lear' als Narr auftrat."
Und noch einmal großes Schauspielertheater in Wien: am Theater in der Josefstadt hat Andrea Breth mit einem Monolog von Christopher Hampton die Erinnerungen von Brunhilde Pomsel, der Sekretärin von Joseph Goebbels, auf die Bühne gebracht. Pomsel hatte vor einigen Jahren in einer ARD-Doku erstmals über ihr Leben erzählt. Sie wusste von gar nichts, erinnert sich in der nachtkritik Jakob Hayner: "Was die spätere Chefsekretärin der ARD erzählt, fasziniert durch eine entlarvende Redseligkeit. Es ist, als würden bei ihr die verschiedenen ideologischen Schichten der deutschen Geschichte wie im Querschnitt einsehbar: die verstockte Kleinbürgerlichkeit der Angestelltenkultur, der rücksichtslose Aufsteigerstolz der Nazi-Zeit und der selbstentlastende Stunde-Null-Karrierismus der frühen Bundesrepublik." In Breths Inszenierung spielt die 82-jährige Lore Stefanek die Pomsel, und ihr "gelingt an diesem Abend etwas Außergewöhnliches. Sie schiebt dem Text keine Psychologie unter, die darin nicht zu vernehmen ist. Was sie spricht, ist bloß Text. Oder Automatensprech eines in Deutschland lange vor ChatGPT verbreiteten Maschinendenkens. ... Es ist das Selbstgespräch einer deutschen Sozialneurose, das sich in der Bühne widerspiegelt."
Auch Ronald Pohl zeigt sich im Standardordentlich beeindruckt: Stefanek sitzt den ganzen Abend piekfein in einem dunkelblauen Kostüm in einem Sessel. Doch "die Rückkehr der Erinnerung gleicht einem Griff in die Kloake. Geborgen wird Gesinnungsunrat. Und doch hängt man wie gebannt an Stefaneks dünnen Lippen. Rund um die kaum geläuterte Nazisse hat Breth eine rund zweistündige Gespenstersonate entwickelt. ... Unter mächtigen Türportalen bewegen sich heimlich, still und leise die Mitläufer und 'mittleren Angestellten' (Siegfried Kracauer). ... Die Handlungsträger der Nazi-Diktatur sind gestorben. Sie sind nur nie verschwunden." In der SZ findet Wolfgang Kralicek die Inszenierung okay, wünscht sich beim nächsten Breth-Abend aber "ein richtiges Stück".
Besprochen werden außerdem Wolfgang Böhmers Musical "Der zweite Kirschgarten" an der Neuköllner Oper in Berlin (nachtkritik, Tsp), das an Per Olov Enquists Roman "Die Nacht der Tribaden" angelehnte Stück "Eifersucht / Die Nacht der Lesben", inszeniert von Markus Öhrn am Schauspiel Köln (nachtkritik) und Lena Braschs und Juri Sternburgs "East Side Story - A German Jewsical" am Berliner Maxim-Gorki-Theater (SZ, Tsp).
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In Kooperation mit den Verlagen (Info)
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