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Redaktionsblog - Im Ententeich
Stichwort: 1920er - 8 Artikel
Redaktionsblog - Im Ententeich 03.06.2014 Da es keine Ökonomie der Information mehr gibt, muss sich Öffentlichkeit selbst organisieren. Möglich ist das nur in einem offenen Netz. Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 15.05.2014 Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs gegen Google hat mit Datenschutz nicht viel zu tun. Es restauriert die Informationshierarchien der vordigitalen Zeit.
Von Anja Seeliger
Redaktionsblog - Im Ententeich 21.02.2014 Die von Florian Kesser lancierte Literaturdebatte entblößte die leere Mitte unseres Betriebs. Nun eilen Maxim Biller und Dietmar Dath mit ihren jeweiligen Keulen herbei und erschlagen die üblichen Verdächtigen. Schade um die Debatte. Von Anja Seeliger Von Anja Seeliger
Redaktionsblog - Im Ententeich 09.05.2012 In der FAZ am Sonntag schrieben Rainer Hank und Georg Meck vor einer Woche unter dem Titel "Wenn Kunst und Kommerz sich küssen" über "Geistiges Eigentum" und vertraten den üblichen Standpunkt. Was juckt mich gerade, auf diesen Artikel zu antworten? Nun ja, nicht dass er so originell, sondern dass er so typisch ist. Und dass er von Hank ist, dessen liberale Einschätzungen gerade in Wirtschaftsdingen ich in vielen andern Themen schätze und teile. Und doch habe ich hier einen diametral entgegengesetzten Standpunkt. Ich knüpfe an meinen Artikel "Diesen Kuss der ganzen Welt" vom 16. Februar an. Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 04.10.2011 Anders als es die Zeitungen bei Online-Relaunches verlautbaren, wird ihr Internetangebot immer knapper. Jedenfalls kann man nicht behaupten, dass es noch die Zeitungen seien, die online stehen. Die Schaufenster der ihrer Online-Ableger haben mit den Zeitungen selbst immer weniger zu tun. Jüngstes Beispiel für diese etwas vertrackte Tendenz ist der Relaunch des FAZ.Nets. Mag sein, dass die Online-Redakteure der FAZ manch neue Rubrik erfunden haben, obwohl die Selbstdarstellung in der heutigen FAZ (die auch online steht) eigentlich nichts dergleichen bemerkt und vor allem auf das neue Layout eingeht. Die eigentliche Zeitung wird hinter dem Online-Auftritt immer mehr versteckt. Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 20.11.2009 Eine solche Liebe dürfte einem ausländischen Staatsmann kaum je entgegenschlagen. Obama vielleicht. Aber der Jubel für Obama wirkt angesichts der Szene im ausverkauften Stadttheater von Bratislava wie kindische Verliebtheit. Denn dies hier ist Liebe, dauerhafte innige Dankbarkeit für einen, der wusste loszulassen. Vaclav Havel verbeugt sich in einer Reihe von Diskussionspartnern und nimmt den stehend dargebrachten Applaus mit Geduld und Bescheidenheit entgegen. Die Diskussion handelte von einem gewissen Gefühl der Ernüchterung nach zwanzig Jahren errungener Demokratie. Der Perlentaucher war eingeladen, weil er mit seiner englischsprachigen Seite signandsight.com immer wieder auch versuchte, europäische Debatten zu lancieren - und dabei in den mittel- und osteuropäischen Ländern auf größere Resonanz stieß als in Deutschland oder Westeuropa. Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 02.11.2009 Gehen wir mal die Feuilletons der letzten Tage durch.
Fünfzig Jahre Asterix.
Dreißig Jahre Billy-Regal. Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 30.03.2009 Vor zwanzig Jahren starb der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard an Herzversagen. Achtzehnjährig hatte er mit Tuberkulose bereits im Sterbezimmer gelegen und die Sakramente erhalten. In den vierzig Jahren danach entstand sein umfangreiches erzählerisches und dramatisches Werk unter dem Eindruck der Todeskrankheit. Von Sascha Josuweit