Archiv
Redaktionsblog - Im Ententeich
Stichwort: Österreich - 4 Artikel
Redaktionsblog - Im Ententeich 11.04.2013 Das Problem des Spiegels ist keines der Chefredaktion. Es kann im Grunde nur dann in Angriff genommen werden, wenn die Printleute aus der Mitarbeiter-KG die Online-Leute (und auch TV) integrieren.
== Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 20.05.2011 Vor knapp zwei Wochen gaben die Berliner Philharmoniker ein Konzert unter Christian Thielemann, auf dem Programm standen zwei Stücke von Richard Strauss, die aus gutem Grund lange nicht gespielt werden: die "Festmusik der Stadt Wien", die Strauss zum fünften Jahrestag des Anschluss Österreichs an das Dritte Reich komponiert hatte, und ein "Festliches Präludium", das sie 1943 schon zum Geburtstag Adolf Hitlers dargeboten hatten.
Mit "Lieder, Lärm und Lustigkeit" pries das Programmheft diesen "Strauss für alle Gelegenheiten" an.
Allerdings entlockte dieses gruselige Ereignis nur Manuel Brug in der Welt die entsprechenden Schauder. Von Thekla Dannenberg
Redaktionsblog - Im Ententeich 20.11.2009 Eine solche Liebe dürfte einem ausländischen Staatsmann kaum je entgegenschlagen. Obama vielleicht. Aber der Jubel für Obama wirkt angesichts der Szene im ausverkauften Stadttheater von Bratislava wie kindische Verliebtheit. Denn dies hier ist Liebe, dauerhafte innige Dankbarkeit für einen, der wusste loszulassen. Vaclav Havel verbeugt sich in einer Reihe von Diskussionspartnern und nimmt den stehend dargebrachten Applaus mit Geduld und Bescheidenheit entgegen. Die Diskussion handelte von einem gewissen Gefühl der Ernüchterung nach zwanzig Jahren errungener Demokratie. Der Perlentaucher war eingeladen, weil er mit seiner englischsprachigen Seite signandsight.com immer wieder auch versuchte, europäische Debatten zu lancieren - und dabei in den mittel- und osteuropäischen Ländern auf größere Resonanz stieß als in Deutschland oder Westeuropa. Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 30.03.2009 Vor zwanzig Jahren starb der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard an Herzversagen. Achtzehnjährig hatte er mit Tuberkulose bereits im Sterbezimmer gelegen und die Sakramente erhalten. In den vierzig Jahren danach entstand sein umfangreiches erzählerisches und dramatisches Werk unter dem Eindruck der Todeskrankheit. Von Sascha Josuweit