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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Redaktionsblog: Im Ententeich

Wenn die Sexualmoral Teil des Problems ist

27.05.2010. Im Sommer 2003 machte ich mein Abitur - am Canisius-Kolleg, genau dem Canisius-Kolleg, dessen Rektor Pater Klaus Mertes die nicht abreißende Kette von Enthüllungen begonnen hat, die Missbrauchsfall nach Missbrauchsfall in die Öffentlichkeit bringen. Es ist durchaus möglich, dass ich Opfer oder Täter persönlich kannte, ohne etwas zu ahnen. Ausgerechnet zu den Padres, die uns philosophisches Argumentieren beibrachten, um uns dann mit den Worten "Hier ist ein Gottesbeweis. Jetzt versucht mal, den zu widerlegen" herauszufordern, gehörten (gehören?) Männer, die zum Widerwärtigsten fähig sind. Das zu verstehen fällt schwer. Noch schwerer fällt es, die Ursachen zu ergründen. Von Daniel Fallenstein

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19.05.2010. Denkwürdig war der Frankfurter Kongress über "The Future Face of Media" (bei dem ich auch auf einem Podium gastieren durfte) natürlich vor allem wegen der großen Diskussion hochmögender internationaler Zeitungschefs. Die saßen da alle und freuten sich wie die Schneekönige über die Rückeroberung der Öffentlichkeit durch ihre angestammten Inhaber. Zwei Sätze bleiben aus diesem historischen Treffen in Erinnerung: "Engagement is King", sagte Rona Fairhead von der Financial Times. Und: "Das Pendel schlägt zurück", sekundierte Andrew Langhoff vom Wall Street Journal of Europe. Ich weiß nicht wie, aber irgendwie war es der Maleki Group, die die Veranstaltung betreute, gelungen, Arthur Sulzberger nach Frankfurt zu holen, also den gerade regierenden Nachfahren der New-York-Times-Dynastie - darum waren wohl auch von anderen Zeitungen so wichtige Repräsentanten entsandt worden. Von Liberation saß da noch Chefredakteur Laurent Joffrin, und vom Springer Verlag kam President Public Affairs und Chef-Lobbyist Christoph Keese. Von Thierry Chervel

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