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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

taz-Chefin brüskiert die Jüdische Gemeinde

Von Anja Seeliger
28.04.2010. Gestern hat die Jüdische Gemeinde zu Berlin zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen. Anlass war ein taz-Artikel von Iris Hefets von der "Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden", die sich geärgert hatte, dass die Historiker Norman Finkelstein ("Die Holocaustindustrie", 2001) und Ilan Pappe ("Die ethnische Säuberung Palästinas", 2007) nach Protesten von Veranstaltungen in Deutschland wieder ausgeladen worden waren. In diesem Zusammenhang behauptete Hefets eine Sakralisierung des Holocaust, die dazu benutzt werde, jede Kritik an Israel zu unterbinden: "Bei diesem Schoah-Kult handelt es sich, so muss man wohl sagen, um eine Art Religion mit festen Ritualen. Dazu gehört - ungeachtet aller heutigen Realitäten - die feste Überzeugung, die Deutschen seien die ewigen Täter und die Israelis die ewigen Opfer, weshalb die Gesetze und Regeln demokratischer Staaten für Letztere nicht zu gelten hätten: ein Sonderfall halt."
Gestern hat die Jüdische Gemeinde zu Berlin zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen. Anlass war ein taz-Artikel von Iris Hefets von der "Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden", die sich geärgert hatte, dass die Historiker Norman Finkelstein ("Die Holocaustindustrie", 2001) und Ilan Pappe ("Die ethnische Säuberung Palästinas", 2007) nach Protesten von Veranstaltungen in Deutschland wieder ausgeladen worden waren. In diesem Zusammenhang behauptete Hefets eine Sakralisierung des Holocaust, die dazu benutzt werde, jede Kritik an Israel zu unterbinden: "Bei diesem Schoah-Kult handelt es sich, so muss man wohl sagen, um eine Art Religion mit festen Ritualen. Dazu gehört - ungeachtet aller heutigen Realitäten - die feste Überzeugung, die Deutschen seien die ewigen Täter und die Israelis die ewigen Opfer, weshalb die Gesetze und Regeln demokratischer Staaten für Letztere nicht zu gelten hätten: ein Sonderfall halt."

Im Gemeindehaus nun sollten taz-Chefredakteurin Ines Pohl, Welt-Herausgeber Thomas Schmid und Tagesspiegel-Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff mit dem Moderator, Perlentaucher Thierry Chervel, darüber diskutieren, wo in ihren Zeitungen die rote Linie zwischen Antisemitismus und Israelkritik liegt. Norman Finkelstein, dessen Ausladung Hefets so empört hat, hat immer wieder behauptet, Israel begehe einen Holocaust an den Palästinensern.

Thierry Chervel war noch dabei, die drei Podiumsteilnehmer vorzustellen, da erhoben sich drei Reihen von Zuhörern von ihren Sitzen, protestierten laut gegen die Abwesenheit von Iris Hefets und hielten Zettel hoch, auf denen geschrieben stand: "Wir sind alle Iris Hefets". Andere Zuschauer sprangen auf, protestierten, Riesentumult, alles brüllte durcheinander. "Das ist ein unglaublicher Skandal, dass Iris Hefets hier nicht sprechen darf", rief ein Zuhörer mit hochrotem Kopf und bekam sofort gepfeffert was zurück. In der Zwischenzeit schob sich Ines Pohl zum Mikrofon und zeigte großes Verständnis für die Demonstranten. In dem beruhigenden Kindergärtnerinnenton, den Journalisten gern anschlagen, wenn sie sich von der emotional immer so leicht erregbaren Leserschaft abheben wollen, fragt sie die Protestierenden: "Ist Iris Hefets denn überhaupt hier? So weit ich weiß, wollte sie kommen, ist aber nicht da. Ist sie denn in der Nähe?" Und so ein Zufall: Hefets ist in der Nähe, sie sitzt im Café nebenan! Pohl: total überrascht. "Dann schlage ich vor, dass wir sie aufs Podium holen und ihr 10, 15 Minuten Zeit geben, sich zu äußern", rief sie. Veranstalter und Podium lehnten den Vorschlag ab.

Dann könne sie selbstverständlich auch nicht mehr auf dem Podium sitzen: "Wenn Iris Hefets nicht zehn Minuten zu Wort kommt, muss ich leider auch gehen", rief Pohl, ließ sich von taz-Autor Christian Semler den Mantel reichen und rauschte ab, flankiert von Semler, ex-tazler Thomas Hartmann und taz-Redakteur Daniel Bax (der später zurückkam). Thierry Chervel machte nach Rücksprache mit dem Veranstalter noch den Vorschlag, Hefets solle einfach kommen und sich nach der Podiumsdiskussion an der anschließenden Publikumsdebatte beteiligen. Aber Ines Pohl kommt nicht zurück. Hier ein Video von der Veranstaltung.

Es war wie im Theater. Ines Pohl hat es hinbekommen, vor einer Diskussion zu kneifen und dabei als Mutter Courage abzugehen! Sie hatte der Zusammensetzung des Podiums und der Fragestellung des Abends zugestimmt, nun musste es wirken, als hätte sie die Jüdische Gemeinde von vornherein übertölpeln wollen. Thomas Schmid sprach es aus: "Das war doch inszeniert." So produziert man als Journalist seine eigene Realität.


Found Footage: Im Angesicht des Verbrechens.

Von Thomas Groh
28.04.2010.

Diesmal keine eingebetteten Videos aus den einschlägigen Portalen, sondern ein Hinweis auf die arte-Mediathek für alle, die gestern Abend den Fernsehapparat nicht eingeschaltet haben: Dort kann man nun die ersten beiden Episoden von Dominik Grafs wirklich hervorragender Krimi-Serie "Im Angesicht des Verbrechens" für einige Tage auch online ansehen:


Diesmal keine eingebetteten Videos aus den einschlägigen Portalen, sondern ein Hinweis auf die arte-Mediathek für alle, die gestern Abend den Fernsehapparat nicht eingeschaltet haben: Dort kann man nun die ersten beiden Episoden von Dominik Grafs wirklich hervorragender Krimi-Serie "Im Angesicht des Verbrechens" für einige Tage auch online ansehen:

Folge 1 ist hier, Folge 2 dort.

Die zehnteilige Serie über das russische Mafiamilieu in Berlin wird am Samstagabend mit einer weiteren Doppelfolge fortgesetzt.

Selten wurde in den Medien so ausgiebig über den Start einer deutschen Serie berichtet: Es berichteten u.a. die taz, die Frankfurter Rundschau (heute noch eine nachgeschobene, etwas vergrätzte Kritik), die Jungle World ("Dominik Graf macht alles richtig"), eher verhalten der Freitag, etwas verspult die Welt (einer deutschen Serie den Vorwurf zu machen, sie sei überambitioniert, muss man auch erstmal hinkriegen ohne rot zu werden), die FAZ ("spannend und bewegend"), der Spiegel ("The Godfather made in Berlin"), die Süddeutsche, die Telepolis ("atemberaubendes Kriminalepos"), das Neue Deutschland ("grandiose Fernsehreihe"), der Tagesspiegel ("meisterhafte TV-Serie").

Daneben gibt es auch eine Reihe Interviews mit Graf: In der Zeit, auf Spiegel Online, beim Evangelischen Pressedienst, beim Film-Dienst und eins zum Nachhören (mp3-Direktlink!) aus der Sendung "Eins zu Eins" des Bayerischen Rundfunks sowie eins beim Deutschlandfunk. Schon etwas älter, aber während der Produktion von "Im Angesicht des Verbrechens" entstanden ist die Reihe von Videointerviews bei Cargo: Teil 1 und Teil 2. Das Interviewmagazin Cine-Fils hat ebenfalls ein Videointerview mit dem Regisseur geführt. Noch für ein paar wenige Tage online in der arte-Mediathek ist dieser Portraitfilm über Graf. Einen Werkstattbericht von Drehbuchautor Rolf Basedow kann man im Tagesspiegel nachlesen.

Sehr erfreulich außerdem: Quotenmeter.de und dwdl.de melden einen Quotenerfolg.

Weiteres: Der Alexander Verlag hat in seinem YouTube-Kanal ein Video der Podiumsdiskussion nach der Premiere auf der diesjährigen Berlinale online gestellt:



Die weiteren Teile der Diskussion gibt es hier.

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In der Ententeich-Rubrik Found Footage stellt Thomas Groh Netzvideo-Trouvaillen vor.

South Park: MTV ist nicht bedroht, zensiert aber trotzdem

Von Thierry Chervel
26.04.2010. MTVnetworks Deutschland hat die 200. und 201. Episode von South Park auf eigene Initiative von allen Plattformen entfernt und wird sie auch nicht im Fernsehen ausstrahlen, bestätigt MTV auf Anfrage des Perlentauchers. Man bestätigt auch, dass die deutsche Abteilung des Unternehmens Viacom, zu der MTV Deutschland und die Entertainment-Marke Comedy Central gehören, nicht auf Vorgabe der amerikanischen Unternehmenszentrale gehandelt hat. Dort wisse man im einzelnen auch nicht, wie der deutsche Ableger des Konzerns in solchen Fragen agiere.
MTVnetworks Deutschland hat die 200. und 201. Episode von South Park auf eigene Initiative von allen Plattformen entfernt und wird sie auch nicht im Fernsehen ausstrahlen, bestätigt MTV auf Anfrage des Perlentauchers. Man bestätigt auch, dass die deutsche Abteilung des Unternehmens Viacom, zu der MTV Deutschland und die Entertainment-Marke Comedy Central gehören, nicht auf Vorgabe der amerikanischen Unternehmenszentrale gehandelt hat. Dort wisse man im einzelnen auch nicht, wie der deutsche Ableger des Konzerns in solchen Fragen agiere.

In der 200. und 201. Episode von South Park kooperieren die Bewohner von South Park mit Mohammed, um Tom Cruise und andere Prominente mit seinem "Goo" zu versorgen. Jeder Mensch, so wird in der Serie erläutert, hat Goo, und er lässt sich von einem Menschen auf den anderen leicht übertragen. Der Goo von Mohammed bewirkt, dass man sich über einen Menschen nicht mehr lustig machen kann. Mohammed erklärt in der Folge seine Kooperationsbereitschaft. Er tritt von vornherein im Bärenkostüm auf, um das Bilderverbot zu respektieren. Am Ende stellt sich allerdings heraus, dass gar nicht Mohammed, sondern der Weihnachtsmann im Bärenkostüm steckt. In den USA wurden Hinweise auf den Propheten Mohammed durch Bleep-Töne überblendet. Die Erfinder von South Park haben sich in einer Erklärung gegen diese Zensur ausgesprochen. Auch ihr Kollege Jon Stewart, dessen Daily Show ebenfalls zu Comedy Central gehört, hat sich in einer scharfen Satire mit seinen Kollegen solidarisiert.



Der deutsche Ableger des Viacom-Konzerns geht also noch einen Schritt weiter als die amerikanische Zentrale und verzichtet völlig auf eine Präsentation der beiden South Park-Episoden - sowohl im Fernsehen als auch im Internet.

Zur Begründung verwies Sendersprecherin Daniela Schorn auf ein Statement von MTV Deutschland, das am Samstag auch schon in der FAZ zitiert war: "Wir haben diese Entscheidung mit großem Widerstreben getroffen. Wir glauben fest an kreative Ausdrucksfreiheit: Wir alle profitieren davon, wenn es einzigartigen und tiefgründigen Kreativen wie den Machern von South Park erlaubt ist, sich frei auszudrücken. Allerdings steht die Sicherheit unserer Angestellten für uns stets an erster Stelle, und so haben wir uns zu diesen Vorsichtsmaßnahmen entschlossen."

Eine Drohung habe in Deutschland habe aber gar nicht vorgelegen, heißt es: "Wir selbst hier in Berlin haben keine Drohung erhalten, die Drohungen richteten sich ja in erster Linie gegen Matt Stone und Trey Parker, die Macher." Auf Nachfrage sagt Schorn, dass sie sich dazu nicht äußern will.

Thierry Chervel
twitter.com/chervel


Mehr zum Thema:

- Mohammed im Bärenkostüm - wer bringt das Bild?
- Feuilletonrundschau vom 24. April
- Feuilletonrundschau vom 23. April

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Update von 16 Uhr:

Zwei Stunden nach Veröffentlichung des Blogbeitrags und konzerninternen Nachfragen revidiert die Sendersprecherin Daniela Schorn die Darstellung des Senders. Die Entscheidung, die Episoden 200 und 201 von South Park von allen Plattformen zu entfernen, sei konzernübergreifend gefällt worden.

Mohammed im Bärenkostüm - wer bringt das Bild?

Von Thierry Chervel
23.04.2010. Neu aktualisiert am 24. April 2010, 10 Uhr.
Neu aktualisiert am 24. April 2010, 10 Uhr.

Dass Mohammed im Bärenkostüm sich am Ende als Weihnachtsmann entpuppt, ist keine Zensurmaßnahme von Comedy Central, sondern ein Gag der Autoren selbst - wir hatten das gestern missverstanden und korrigieren es hiermit. Die Zensur besteht vor allem in Pieptönen und Netzsperren. Die 200. Folge ist jetzt auch für deutsche Nutzer nicht mehr zu sehen. Mehr dazu in der Feuilletonschau.

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Artikel vom 23. April:

Es ist wie bei den Mohammed-Karikaturen, nur noch lächerlicher. Sehr viele Medien, so scheint es nach einer ersten Recherche, trauen sich nicht, Mohammed im Bärenkostüm aus der zensierten South Park-Folge zu zeigen.



Der Hintergrund. In der 200. Folge von South Park kooperieren die Bewohner von Southpark mit Mohammed, um Tom Cruise und andere Prominente mit seinem "Goo" zu versorgen. Jeder Mensch, so wird in der Serie erläutert, hat Goo, und er lässt sich von einem Menschen auf den anderen leicht übertragen. Der Goo von Mohammed bewirkt, dass man sich über einen Menschen nicht mehr lustig machen kann. Mohammed erklärt in der Folge seine Kooperationsbereitschaft. Er tritt von vornherein im Bärenkostüm auf, um das Bilderverbot zu respektieren.

Die Folge wurde bei Comedy Central nch Drohungen der ominösen Gruppe Revolution Muslim zensiert.Das Wort Mohammed wurde durch Pfeifgeräusche übertönt. Mehr dazu in unserer Feuilletonrundschau. Jörg Lau liefert in seinem Blog Hintergründe zur Islamistengruppe, die Comedy Central zur Zensur trieb.

Auf der deutschen Website von South Park war heute morgen noch die Originalversion zu sehen.

Fast alle Medien berichten heute über die Geschichte.

Ein kleiner Rundblick durch Onlineableger einiger großer Medien.

Tagesschau.de und Spiegel Online hatten bis heute 10.30 Uhr nicht mal die Meldung und darum auch keine Abbildung von Mohammed im Bärenkostüm.

Bild Online (hier) und taz.de zeigen das Szenenbild ohne Probleme.




Bei der New York Times (hier) wurde Mohammed im Bärenkostüm nur recht klein eingeblendet.





So weit wir sehen, haben die FAZ (online und auf Papier),




die SZ (online und auf Papier),



die Welt (online und auf Papier) und die FR (hier)




darauf verzichtet, ihre Berichterstattung über das Thema mit einem Bild von Mohammed im Bärenkostüm zu illustrieren. Der Guardian geht noch einen Schritt weiter: "Gone too far?", fragt er auf der Titelseite:



und berichtet dann auch ohne Mohammed im Bärenkostüm.




Der Perlentaucher fürchtet den Schlamm nicht

Von Thierry Chervel
21.04.2010. Unter Perlentauchern
Unter Perlentauchern



Als wir den Perlentaucher gründeten, zehn Jahre ist es her, wussten wir noch nicht, dass es schon den Parelduiker gab. Der Parelduiker ist eine niederländische Literaturzeitschrift mit wunderschön altmodischen Covern, meist farbig hinterlegten Schwarzweißporträts von Schriftstellern. Sie bringen Themenhefte heraus, etwa über Roger Martin du Gard oder Stefan Zweig, hier der Inhalt der letzten Hefte. Leider stellt die Zeitschrift keine Artikel online. Gerade erreichte uns per Post ein Gruß des Parelduiker-Redakteurs Hein Aalders: "Sehr geehrter Herr, kennen Sie unsere Zeitschrift? Wir haben sie so genannt nach Multatulis Idee 'Der Perlentaucher fürchtet den Schlamm nicht.'" De parelduiker vreest de modder niet: Diese Devise des niederländischen Klassikers machen wir uns zu eigen! Und besorgen uns als nächstes Multatulis Roman "Die Abenteuer des kleinen Walther", der in den deutschen Feuilletons vor elf Jahre begeistert gefeiert wurde.

Thierry Chervel

twitter.com/chervel

 

taz-Chefin brüskiert die Jüdische Gemeinde

28.04.2010. Gestern hat die Jüdische Gemeinde zu Berlin zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen. Anlass war ein taz-Artikel von Iris Hefets von der "Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden", die sich geärgert hatte, dass die Historiker Norman Finkelstein ("Die Holocaustindustrie", 2001) und Ilan Pappe ("Die ethnische Säuberung Palästinas", 2007) nach Protesten von Veranstaltungen in Deutschland wieder ausgeladen worden waren. In diesem Zusammenhang behauptete Hefets eine Sakralisierung des Holocaust, die dazu benutzt werde, jede Kritik an Israel zu unterbinden: "Bei diesem Schoah-Kult handelt es sich, so muss man wohl sagen, um eine Art Religion mit festen Ritualen. Dazu gehört - ungeachtet aller heutigen Realitäten - die feste Überzeugung, die Deutschen seien die ewigen Täter und die Israelis die ewigen Opfer, weshalb die Gesetze und Regeln demokratischer Staaten für Letztere nicht zu gelten hätten: ein Sonderfall halt." Von Anja Seeliger

Found Footage: Im Angesicht des Verbrechens.

28.04.2010.

Diesmal keine eingebetteten Videos aus den einschlägigen Portalen, sondern ein Hinweis auf die arte-Mediathek für alle, die gestern Abend den Fernsehapparat nicht eingeschaltet haben: Dort kann man nun die ersten beiden Episoden von Dominik Grafs wirklich hervorragender Krimi-Serie "Im Angesicht des Verbrechens" für einige Tage auch online ansehen: Von Thomas Groh

South Park: MTV ist nicht bedroht, zensiert aber trotzdem

26.04.2010. MTVnetworks Deutschland hat die 200. und 201. Episode von South Park auf eigene Initiative von allen Plattformen entfernt und wird sie auch nicht im Fernsehen ausstrahlen, bestätigt MTV auf Anfrage des Perlentauchers. Man bestätigt auch, dass die deutsche Abteilung des Unternehmens Viacom, zu der MTV Deutschland und die Entertainment-Marke Comedy Central gehören, nicht auf Vorgabe der amerikanischen Unternehmenszentrale gehandelt hat. Dort wisse man im einzelnen auch nicht, wie der deutsche Ableger des Konzerns in solchen Fragen agiere. Von Thierry Chervel

Mohammed im Bärenkostüm - wer bringt das Bild?

23.04.2010. Neu aktualisiert am 24. April 2010, 10 Uhr. Von Thierry Chervel