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Redaktionsblog - Im Ententeich
Stichwort: Meinungsfreiheit, Erscheinungsdatum: bis - 5 Artikel
Redaktionsblog - Im Ententeich 13.12.2010 Was sagt der Umgang mit Wikileaks eigentlich über den Stand der Pressefreiheit in den westlichen Staaten aus? Dazu sind in den letzten Tagen eine Reihe sehr interessanter Artikel erschienen. Zunächst mal geht es um die Frage, ob das Internet geholfen hat, Zensur zu erleichtern oder zu erschweren. Im vorletzten Blogeintrag habe ich James Cowie von der IT-Sicherheitsfirma Renesys zitiert, der in einer sehr lesenswerten Analyse am Beispiel von Wikileaks beschrieb, wie schwer Zensur heute durchsetzbar ist. Für eine so bekannte Seite wie Wikileaks mag das richtig sein, aber für alle anderen? Von Anja Seeliger
Redaktionsblog - Im Ententeich 10.12.2010 Kinderpornografie, Glücksspiele, Google Street View und jetzt Wikileaks - jedesmal, wenn was passiert, ruft jemand nach "Regulierung" des Internet Von Anja Seeliger
Redaktionsblog - Im Ententeich 23.09.2010 "Ich halte es für unklug. Für eine Staatsfrau halte ich es für sehr unklug", antwortete die Grünen-Politikerin Antje Vollmer in einer Diskussion (etwa ab Minute 15) des SWR auf die Frage, was sie davon hält, dass sich Angela Merkel in einer Rede dezidiert für Kurt Westergaard, den Zeichner einer bekannten Mohammed-Karikatur, einsetzte. Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 08.09.2010 Thilo Sarrazin kam den Feinden von Islamkritikerinnen wie Necla Kelek oder Ayaan Hirsi Ali wie gerufen.
Er liefert ihnen endlich das Szenario, von dem sie schon lange träumten.
Sarrazin entstellt ihnen mit seiner eugenischen Argumentation die verhasste Kritik von Religion und Tradition und unseren Arrangements mit der Malaise zu angeblicher Kenntlichkeit. Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 18.01.2010 Henryk Broder ist ein Riese! Ganz allein ist er in der Mehrheit gegenüber all den kleinen Feuilletons. Die tapfere kleinere Minderheit aus Freitag, taz, Zeit, Süddeutsche, FAZ und FAS hat in den letzten Wochen ihren ganzen Mut zusammengenommen, um hinter dem anarchistischen Witz Broders den dunkel schimmernden "Fundamentalismus der Aufklärung" bloßzulegen. In einer ganzen Flut von Artikeln zurren sie ihn fest und pieken ihn, wie das Zwergenvölkchen bei Swift. Broder, schrieb Thomas Assheuer in der Zeit, "gibt sich stets Mühe, lustig zu schreiben, aber er meint es bitterernst". Das ist der Unterschied: Seine Gegner sind nicht mal lustig. Von Thierry Chervel