Sophokles

Sophokles, der mittlere der drei großen griechischen Tragödiendichter (Aischylos, Sophokles, Euripides) wurde 496 v.u.Z. in Kolonos/Athen geboren, wo er 406 starb. Er war wiederholt in hohen Staatsämtern (z.B. 440 Stratege zusammen mit Perikles). In der Tragödie führte er den dritten Schauspieler ein. Ihm werden 123 Tragödien zugeschrieben, von denen leider nur 7 vollständig erhalten sind. Bei den Dionysien soll er 24 Siege davongetragen haben, was 96 Stücken (es wurden Tetralogien aufgeführt) entspricht. Seine wichtige Schriften sind "Antigone" (vermutlich 440 v. Chr.), "König Ödipus" (Datum umstritten, vermutlich 430er Jahre) und "Elektra".

Sophokles: Ödipus in Kolonos.

Cover: Sophokles. Ödipus in Kolonos. Suhrkamp Verlag, Berlin, 2003.
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003
Aus dem Griechischen von Peter Handke. Verbannt aus Theben, gelangt der alte, blinde, zum Bettler gewordene Ödipus nach Kolonos. Dort, in dem ländlichen Vorort Athens, sucht er Zuflucht an einem Altar,…

Sophokles: Sophokles: Tragödien.

Cover: Sophokles. Sophokles: Tragödien. Artemis und Winkler Verlag, Mannheim, 2002.
Artemis und Winkler Verlag, Zürich 2002
Übersetzt von Wolfgang Schadewaldt, herausgegeben von Bernhard Zimmermann. Bei Sophokles erreichte die attische Tragödie ihre höchste und strengste Form. 18-mal konnte er den Hauptpreis beim großen Dichterwettkampf…