Eugenio Montale

Eugenio Montale (1896-1981), geboren in Genua, schrieb Lyrik und Prosa, war Herausgeber und Übersetzer. 1975 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Während des ersten Weltkriegs diente Montale als Offizier in der Infanterie an der österreichischen Front. Sein erster Lyrikband erschien 1925. 1927 ging Montale nach Florenz und arbeitete dort kurze Zeit für einen Verlag. Im Jahr darauf wurde er Direktor der Gabinetto Viesseux Forschungsbibliothek. Er arbeitete als Kritiker und verhalf zusammen mit James Joyce Italo Svevo zu schriftstellerischem Erfolg. In den vierziger Jahren weigerte er sich, der faschistischen Partei beizutreten. Er übersetzte William Shakespeare, T.S. Eliot, Hermann Melville und Eugene O'Neill. Nach Mailand übersiedelt schrieb er für die Literaturseite des "Corriere della sera". Im Jahr 1967 wurde Montale Mitglied des italienischen Senats. Er starb 1981 in Mailand.

Eugenio Montale: Was bleibt (wenn es bleibt). Gedichte 1920-1980

Cover: Eugenio Montale. Was bleibt (wenn es bleibt) - Gedichte 1920-1980. Dieterichsche Verlagsbuchhandlung, Mainz, 2013.
Dieterichsche Verlagsbuchhandlung, Mainz 2013
Ausgewählt, übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Christoph Ferber. Mit einem Nachwort von Georges Güntert. Italienisch - Deutsch.

Eugenio Montale: Cees Nooteboom entdeckt Eugenio Montale.

Cover: Eugenio Montale. Cees Nooteboom entdeckt Eugenio Montale. Europa Verlag, München, 2001.
Europa Verlag, Hamburg - Wien 2001
Lyrik ist die kleinste und die schönste Form der Dichtung. Der Reiz liegt im Aufspüren der Affinität des Herausgebers. Ist der Ausgewählte Vorbild? Ist er ein zu Unrecht Vergessener, Übersehener, dem…