Ein ?aufregendes Buch? ist das, schreibt Marion Gräfin Dönhoff, selbst für die, die sich auszukennen glauben in der Geschichte des deutschen Widerstands gegen die Nationalsozialisten. Der Autor, berichtet Dönhoff, erzählt die Geschichte der Opposition im Exil. Viele emigrierte Künstler und Wissenschaftler engagierten sich in der Deutschen Akademie, die Hubertus Prinz zu Löwenstein zusammen mit dem Autor und einigen Freunden im Ausland gegründet hatte. Präsident für die Künste war Thomas Mann, für die Wissenschaft Sigmund Freud. Dönhoff referiert in ihrer Besprechung vor allem die Geschichte der Akademie und erinnert abschließend daran, dass die Amerikaner der deutschen Opposition starke Sympathien entgegen gebracht haben. Dies bewies für sie vor allem der stürmische Protest amerikanischer Bürger gegen den Morgenthau-Plan.
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…