Herausgegeben von Ernst Wolfgang Becker im Auftrag der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus. Im Mai 2009 jährt sich zum sechzigsten Mal die Verabschiedung des Grundgesetzes. Aus Anlass dieses Jubiläums gibt die Stiftung zwei zentrale Reden heraus, die Theodor Heuss vor dem Parlamentarischen Rat gehalten hat. Seine Eröffnungsrede am 9. September 1948 wie auch seine Abschlussrede am 8. Mai 1949 stehen als markante Eckpunkte für seine engagierte Tätigkeit in dieser verfassungsgebenden Versammlung. Der Band wird durch einen Essay von Prof. Dr. Jutta Limbach ergänzt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.07.2009
Wie eloquent Theodor Heuss sich im Bonner Parlamentarischen Rat zu äußern pflegte, kann Rainer Blasius anhand der zum 60. Geburtstag des Grundgesetzes herausgegebenen Reden aus dem Umkreis der Verfassungsgebung nachvollziehen, zwei "Glanzstücke", wie er findet. Von Ernst Wolfgang Beckers Einleitung und Kommentierung hätte Blasius sich allerdings mehr erwartet. Jutta Limbachs ebenfalls im Band enthaltenen Essay über Heuss' Wirken im Parlamentarischen Rat findet er offensichtlich etwas zu "launig".
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…