Die Beiträge der 23. Konferenz der Prinz-Albert-Gesellschaft analysieren das Genre der politischen Memoiren anhand prominenter Beispiele aus deutscher und aus britischer Sicht. Zunächst wird der aktuelle Stand der Forschung dargestellt, die europäische Dimension der Gattung nachzeichnet sowie die britische und die deutsche Tradition beleuchtet. Tiefergehende Analysen widmen sich dann exemplarisch den Erinnerungen Benjamin Disraelis, William Gladstones, Otto von Bismarcks und der deutschen Reichskanzler bis zum Ende der Weimarer Republik. Für die Zeit seit dem Zweiten Weltkrieg werden die Memoiren von Theodor Heuss, Winston Churchill, Konrad Adenauer, Helmut Schmidt und Henry Kissinger untersucht. Besonderer Wert wird auf die Vergleichbarkeit der Analysen gelegt. Hierzu orientieren sich alle Autoren des Sammelbandes an einer Reihe von gemeinsamen Fragen, beginnend bei den Gründen des jeweiligen Politikers, Memoiren zu verfassen, bis zu den Motiven der Verlagswahl und den finanziellen Aspekten.
Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner…