Roswitha Quadflieg

Beckett was here

Hamburg im Tagebuch Samuel Becketts von 1936
Cover: Beckett was here
Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2006
ISBN 9783455095418
Gebunden, 223 Seiten, 19,95 EUR

Klappentext

Mit einem Vorwort von Mark Nixon. 1936/1937 unternahm der dreißigjährige Samuel Beckett eine Reise durch Deutschland: vornehmlich, um Kunst zu betrachten, aber auch, um seine Deutschkenntnisse zu verbessern. Seine erste und längste Station war Hamburg. Die "German Diaries", die er während dieser Reise schrieb, wurden erst nach seinem Tod 1989 gefunden.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 12.04.2006

Ein "schöner Kommentarband" sei dieses Buch zu Becketts Tagebüchern aus Hamburg im Jahr 1936, erklärt Ulrich Rüdenauer, auch wenn man sich zuweilen wünscht, "nicht nur kleine Happen daraus vorgesetzt zu bekommen". Quadflieg begibt sich auf Spurensuche vor Ort, sie folgt den Wegen des 30jährigen Dichters - etwa in die Kunsthalle, deren Werke moderner Kunst kurze Zeit später in die Archive verbannt werden - und sie versäumt auch nicht, Künstler und Galeristen kurz zu porträtieren, auf die der 30jährige Dichter traf. Entstanden ist mehr als ein "Anmerkungsapparat" zu den Tagebuchnotizen, so der Rezensent: Quadflieg illustriert sie, schreibt sie "in mehreren Richtungen fort" und zeichnet, dank beigefügten Bildern, nicht zuletzt auch ein Bild der norddeutsche Metropole in den Dreißger Jahren.

Beliebte Bücher

Juli Zeh. Pony Show - Roman. Luchterhand Literaturverlag, München, 2026.Juli Zeh: Pony Show
Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet…
Anne Carson. Rot - Zwei Romane in Versen. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 2019.Anne Carson: Rot
Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt…
Shida Bazyar. Die Lücken - Roman. Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln, 2026.Shida Bazyar: Die Lücken
Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…
Anne Carson. Der bittersüße Eros. Turia und Kant Verlag, Wien, 2020.Anne Carson: Der bittersüße Eros
Aus dem nordamerikanischen Englisch von Christina Dongowski. Es war eine Dichterin, Sappho, die dem Eros das paradoxe Attribut "bittersüß" gab. Dies geschah in der Zeit,…