Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.04.2010
So hat der mit "alex" zeichnende Rezensent den gewöhnlich in strengem Schwarzweiß festgehaltenen Samuel Beckett noch nie gesehen, nämlich vor marokkanischer Urlaubskulisse in kurzen Hosen und Sandalen. Ganz andere Seiten des Dramatikers kommen in den Aufnahmen des Fotografen Francois-Marie Banier zum Vorschein, stellt der Rezensent positiv überrascht fest. Der Fotograf lässt in der Einleitung zu diesem Band wissen, er habe zunächst nicht gewusst, wen er da 1978 in Tanger ablichtete und sich erst später mit dem Meister des absurden Theaters befreundet, referiert der Rezensent, der am Ende in Aufnahmen wenige Monate vor Becketts Tod, dann doch wieder den "auratischen Beckett" in den letzten Schwarzweiß-Bildern entdeckt.
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